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Casino-Gewinne versteuern in der Schweiz

Updated September 2026
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Entscheidend sind Spielkonto, einzelne Gewinnereignisse und die Lizenz des jeweiligen Online-Casinos.

Geschäftsmann prüft Casino-Gewinn-Steuer in einer Schweizer Bank, Laptop und Dokumente.
Inhaltsverzeichnis
  1. Online-Casino-Gewinne: Auszahlung, Spielkonto und einzelne Gewinnereignisse
  2. Wie Gewinne aus dem Online-Casino tatsächlich einzuordnen sind
  3. Wie hoch Gewinne in Online-Casinos und bei Slots sein können
  4. Gewinne an Spielautomaten: Einzelereignis statt Jahresbilanz
  5. Casino-Gewinne und Steuern: Was bei Schweizer Anbietern gilt
  6. Casino-Gewinne 2026 in der Schweiz versteuern
  7. Hohe Gewinne bei Roulette und Slots: Entscheidend ist die Lizenz
  8. Gewinne im Online-Casino versteuern: Schweizer und ausländische Angebote
  9. Echte Gewinne aus Slots: Steuerfreiheit und steuerpflichtige Ausnahmen
  10. Die grössten Casino-Gewinne und ihre steuerliche Behandlung

Online-Casino-Gewinne: Auszahlung, Spielkonto und einzelne Gewinnereignisse

Online-Casino-Gewinne entstehen innerhalb eines registrierten Spielerkontos. Für jedes Online-Casino ist entscheidend, welchem Konto der Einsatz zugeordnet wird und welchem Ergebnis daraus eine Gutschrift folgt. Der Ablauf besteht deshalb aus mehreren getrennten Vorgängen: Einzahlung, Spielrunde, Gutschrift und anschliessender Auszahlung.

Vom Einsatz zur Gutschrift

Nach der Einzahlung liegt das Geld zunächst als Guthaben auf dem Spielkonto. Wird damit ein Spiel gestartet, wird der entsprechende Einsatz der konkreten Spielrunde zugeordnet. Das Ergebnis dieser Runde kann eine Gutschrift, ein unveränderter Saldo oder ein Verlust sein. Ein Gewinn ist damit nicht automatisch der gesamte Kontostand, sondern zunächst das Ergebnis des abgeschlossenen Spiels.

Diese Unterscheidung ist praktisch wichtig. Ein Spielerkonto kann gleichzeitig eingezahlte Beträge, bereits gutgeschriebene Gewinne und noch nicht ausgezahlte Guthaben enthalten. Der angezeigte Saldo fasst diese Positionen zusammen. Die Entstehung des einzelnen Gewinns bleibt dennoch an die jeweilige Spielrunde oder das jeweilige Spielergebnis gebunden.

Als einzelnes Gewinnereignis kommt beispielsweise ein einzelner Slot-Dreh infrage. Bei Kartenspielen ist die abgeschlossene Hand das relevante Ergebnis. Bei Roulette oder einem anderen Tischspiel wird das konkrete Spielergebnis betrachtet. Ein Jackpot kann als Gewinnereignis gelten, wenn er dem Konto gutgeschrieben oder ausgezahlt wird. Massgeblich ist somit der abgeschlossene Vorgang, aus dem die Gutschrift hervorgeht.

Gewinn auf dem Spielkonto

Nach dem Spielabschluss wird der Betrag zunächst dem Spielerkonto gutgeschrieben. Das Konto dient als interne Abrechnung zwischen dem Anbieter und der spielenden Person. Solange keine Auszahlung veranlasst wurde, bleibt der Gewinn als Guthaben im Konto sichtbar und kann je nach Kontofunktion weiter eingesetzt oder zur Auszahlung vorgemerkt werden.

Eine Gutschrift ist jedoch nicht dasselbe wie eine abgeschlossene Auszahlung. Zwischen beiden Vorgängen liegt eine klare technische und wirtschaftliche Trennung. Die Gutschrift dokumentiert das Ergebnis des Spiels. Die Auszahlung überträgt den verfügbaren Betrag aus dem Spielerkonto an das angegebene Zahlungsinstrument oder an ein anderes zugelassenes Ziel.

Auch ein Jackpot kann zuerst als Kontogutschrift erscheinen und erst danach ausgezahlt werden. Für die Beschreibung des Gewinns sind daher beide Informationen getrennt zu betrachten: wodurch der Betrag entstanden ist und ob er bereits vom Spielkonto abgeflossen ist.

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So werden Gewinne ausgezahlt

Werden Gewinne im Online-Casino ausgezahlt, wird normalerweise zunächst der verfügbare Kontostand geprüft. Davon können Beträge aus laufenden Spielvorgängen oder noch nicht abgeschlossenen Kontoprüfungen getrennt sein. Erst der freigegebene Betrag kann als Auszahlung angewiesen werden.

Der Auszahlungsauftrag verbindet den Gewinn mit den hinterlegten Kontodaten. Der Anbieter prüft dabei, ob das Spielerkonto der berechtigten Person zugeordnet ist und ob die Auszahlung auf das zulässige Zahlungsziel erfolgen kann. Diese Prüfung gehört zur Abwicklung des Kontos; sie verändert nicht das Ergebnis der bereits abgeschlossenen Spielrunde.

Für eine nachvollziehbare Dokumentation sollten Gutschriften, Spielverlauf und Auszahlungen getrennt gespeichert werden. Ein Kontoauszug oder die Transaktionsübersicht kann zeigen, wann ein Betrag gutgeschrieben, erneut eingesetzt oder zur Auszahlung angewiesen wurde. Besonders bei mehreren Spielrunden ist diese Trennung sinnvoll, weil eine einzige Auszahlung mehrere vorherige Gutschriften enthalten kann.

Einzelnes Ergebnis und zusammengefasste Auszahlung

Eine spätere Auszahlung muss nicht mit einem einzigen Gewinnereignis identisch sein. Werden mehrere Beträge auf dem Spielkonto gesammelt und anschliessend gemeinsam überwiesen, entsteht dadurch kein neues einheitliches Spielergebnis. Die Auszahlung ist lediglich der nachgelagerte Transfer des Kontoguthabens.

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Umgekehrt kann ein einzelnes Spielergebnis zu mehreren Buchungen führen, wenn der Betrag zunächst gutgeschrieben und später ausgezahlt wird. Für die praktische Kontoführung sind deshalb Spielrunde, Gutschrift und Auszahlung als eigene Buchungen zu lesen. Der Kontostand allein erklärt nicht, aus welchem Vorgang ein Betrag stammt.

Das gilt ebenso für Gewinne aus unterschiedlichen Spielen. Ein Slot-Dreh, eine abgeschlossene Hand und ein Roulette-Ergebnis können nacheinander zum Kontoguthaben beitragen. Die spätere Sammelauszahlung bündelt diese Vorgänge nur technisch. Sie ersetzt nicht deren ursprüngliche Zuordnung.

Legalität hängt nicht am Auszahlungsbutton

Ob Online-Casino-Gewinne legal erzielt und ausgezahlt werden können, entscheidet sich nicht allein an der technischen Funktion des Kontos. In der Schweiz dürfen Online-Spielbankenspiele nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein Online-Casino benötigt dafür eine Konzessionserweiterung der stationären Spielbank; die ESBK prüft den Antrag und stellt die Lizenz bei erfüllten Voraussetzungen aus.

Der Markenname reicht als Nachweis nicht aus. Entscheidend ist, ob das konkrete Angebot nachweislich zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Die Konzessionsnummer muss auf der Website angegeben werden; autorisierte Betreiber werden zudem in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt.

Die Konzessionsnummer eines autorisierten Betreibers muss auf der Website angegeben sein, um die rechtliche Zugehörigkeit zu einem Schweizer Casinobetrieb nachzuweisen.

Damit lässt sich die praktische Kette sauber beschreiben: Ein Einsatz wird einer Spielrunde zugeordnet, das abgeschlossene Ergebnis erzeugt eine Gutschrift, der Betrag bleibt zunächst im Spielkonto und kann anschliessend ausgezahlt werden. Die Auszahlung kann mehrere Gewinnereignisse zusammenfassen. Welcher rechtliche Rahmen für die einzelnen Beträge gilt, ist eine davon getrennte Frage.

Wie Gewinne aus dem Online-Casino tatsächlich einzuordnen sind

Bei Gewinnen aus dem Online-Casino ist zuerst die Herkunft der Gutschrift zu klären. Nicht jede Erhöhung des Spielkontostands ist automatisch ein Spielgewinn. Für die Einordnung zählt, ob der Betrag durch ein konkretes Geldspiel entstanden ist oder ob das Casino ihn aus einem anderen Grund gutgeschrieben hat.

Ein echter Spielgewinn steht in unmittelbarem Zusammenhang mit einem abgeschlossenen Spielvorgang. Dazu gehören etwa das Ergebnis einer Roulette-Runde, einer abgeschlossenen Hand, eines einzelnen Slot-Drehs oder ein Jackpot, der aufgrund eines Spielereignisses gutgeschrieben wurde. Der entscheidende Punkt ist die Verbindung zwischen Einsatz, Spiel und Ergebnis. Wird ein geldwerter Vorteil unabhängig vom Ausgang eines Spiels gewährt, liegt dagegen nicht ohne Weiteres ein echter Geldspielgewinn vor.

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Spielgewinn, Bonus und Cashback sind nicht dasselbe

Ein Bonus wird dem Spielkonto aufgrund einer Werbeaktion, einer Registrierung, einer Einzahlung oder einer anderen Angebotsbedingung gutgeschrieben. Er kann an zusätzliche Bedingungen gebunden sein, etwa an eine bestimmte Nutzung des Kontos oder an eine spätere Umwandlung in auszahlbares Guthaben. Solange die Gutschrift nicht aus einem konkreten Spielergebnis stammt, ist sie begrifflich von diesem Ergebnis zu trennen.

Cashback funktioniert ähnlich, auch wenn die Bezeichnung einen anderen Eindruck vermittelt. Die Rückvergütung kann sich auf frühere Einsätze oder auf die Aktivität eines Kontos beziehen. Sie ist deshalb nicht automatisch der Gewinn aus einer einzelnen Spielrunde. Für die steuerliche Behandlung können Bonusguthaben und Cashback anders beurteilt werden als echte Spielgewinne.

Auch eine Werbezahlung ist keine Spielauszahlung. Wird ein Betrag für eine Kooperation, eine Empfehlung, eine Veröffentlichung oder eine sonstige Werbeleistung gutgeschrieben, beruht er nicht auf dem Zufallsergebnis eines Casinospiels. Dass die Zahlung über ein Online-Casino erfolgt oder im Spielkonto erscheint, ändert ihre wirtschaftliche Herkunft nicht.

Art der Gutschrift Entstehungsgrund Einordnung
Echter Spielgewinn Ergebnis eines konkreten Geldspiels Spielbezogene Gutschrift
Bonusguthaben Werbeaktion, Registrierung oder Einzahlung Nicht zwingend Spielgewinn
Cashback Rückvergütung aufgrund der Kontoaktivität Nicht automatisch Spielgewinn
Werbezahlung Vergütung für eine Werbeleistung Nicht spielbezogene Zahlung

Diese Unterscheidung ist für die spätere Steuerprüfung entscheidend. Ein Kontostand weist lediglich aus, welcher Betrag momentan verbucht ist. Er erklärt nicht, warum das Geld gutgeschrieben wurde. Dafür sind die Buchungsdetails, die Spielhistorie und die Bedingungen der jeweiligen Zahlung maßgeblich.

Wann ein echter Gewinn vorliegt

Von einem echten Gewinn aus dem Online-Casino ist auszugehen, wenn der Betrag als Ergebnis eines Spiels entstanden ist und sich einem konkreten Spielvorgang zuordnen lässt. Die Spielrunde muss abgeschlossen sein; erst dann steht fest, ob und in welcher Form ein Gewinn gutgeschrieben wird. Ein Betrag, der lediglich als Werbeguthaben angezeigt wird, erfüllt diese Voraussetzung nicht allein durch seine Bezeichnung als „Gewinn“.

Auch ein Jackpot ist nach seiner Entstehung zu prüfen. Wird er aufgrund eines bestimmten Spielergebnisses gutgeschrieben, handelt es sich um eine spielbezogene Gutschrift. Wird dagegen ein zusätzlicher Betrag aus einer Marketingaktion unter dem Namen „Jackpot-Bonus“ vergeben, folgt daraus nicht automatisch dieselbe Einordnung. Die Bezeichnung stammt vom Anbieter; die Zahlungsgrundlage ist die belastbarere Information. Namen sind geduldig, Buchungen weniger.

Bei der Dokumentation sollten deshalb mehrere Angaben getrennt bleiben:

Eine solche Trennung verhindert, dass verschiedene Geldflüsse zu einem einzigen „Casino-Gewinn“ zusammengezogen werden. Das ist besonders wichtig, wenn ein Konto gleichzeitig Spielresultate, Bonusguthaben, Rückvergütungen und Auszahlungen enthält.

Die Auszahlung entscheidet nicht über die Herkunft

Ob das Geld auf dem Spielkonto bleibt, ausgezahlt wird oder zunächst in ein Wallet verschoben wird, beantwortet nicht die Frage nach seiner ursprünglichen Einordnung. Die Auszahlung ist ein weiterer Buchungsschritt. Sie macht aus einem Bonus keine Spielauszahlung und aus einer Werbezahlung keinen Gewinn aus einem Geldspiel.

Umgekehrt kann ein echter Spielgewinn zunächst auf dem Konto liegen bleiben und erst später ausgezahlt werden. Für die begriffliche Prüfung bleibt deshalb der Entstehungsgrund ausschlaggebend. Kontoauszug, Transaktionsübersicht und Spielprotokoll sollten diese Vorgänge nachvollziehbar abbilden.

Was bei der steuerlichen Prüfung zählt

Die Schweizer Grundregel beruht auf Bundesrecht und gilt damit schweizweit. Die konkrete Bearbeitung von Formularen, Nachweisen und Rückfragen erfolgt jedoch durch das kantonale Steueramt am Wohnort. Dort kann die Herkunft einer Gutschrift anhand der vorhandenen Unterlagen geprüft werden.

Echter Spielgewinn

Ergebnis eines konkreten Geldspiels.

Bonusguthaben

Aus Werbeaktionen oder Einzahlungen.

Cashback

Rückvergütung aufgrund von Kontoaktivität.

Werbezahlung

Vergütung für eine Werbeleistung.

Gewinne aus Schweizer lizenzierten Casinos müssen grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Diese Aussage betrifft echte, spielbezogene Gewinne und darf nicht ohne Prüfung auf jede Zahlung des Betreibers übertragen werden. Bonusguthaben, Cashback, Werbezahlungen und andere nicht spielbezogene Gutschriften können steuerlich anders behandelt werden.

Damit die Einordnung nicht vom Wortlaut einer Anbieterabrechnung abhängt, sollte die wirtschaftliche Ursache jeder Gutschrift festgehalten werden. Der zentrale Prüfpunkt lautet: Entstand der Betrag durch ein konkretes Spielergebnis oder durch eine separate Leistung des Casinos? Erst diese Antwort schafft die Grundlage für die anschließende steuerliche Bewertung.

Wie hoch Gewinne in Online-Casinos und bei Slots sein können

Die mögliche Gewinnhöhe lässt sich bei Online-Casinos nicht mit einer einheitlichen Zahl beantworten. Ein Gewinn kann aus einer einzelnen abgeschlossenen Hand, einem Rouletteergebnis, einem Slot-Dreh oder einem gutgeschriebenen Jackpot entstehen. Für die Einordnung zählt deshalb zunächst das konkrete Gewinnereignis – nicht die Frage, wie viel Geld im Laufe eines Tages, Monats oder Jahres auf dem Spielkonto liegt.

Gewinnhöhe und einzelnes Ereignis

Bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession können Gewinne pro individuellem Ereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei sein. Diese Schwelle bezieht sich auf das jeweilige Ergebnis. Sie wird nicht dadurch überschritten, dass mehrere getrennte Gewinne später gemeinsam ausgezahlt werden. Ebenso ersetzt der Kontostand kein einzelnes Gewinnereignis.

Das ist für die Beurteilung von Slot-Gewinnen entscheidend. Ein einzelner Dreh erzeugt ein eigenes Ergebnis. Eine Auszahlung, die aus mehreren solchen Ergebnissen besteht, wird dadurch nicht automatisch zu einem einzigen Gewinn in gleicher Höhe. Die praktische Dokumentation sollte deshalb erkennen lassen, aus welchen Spielvorgängen sich der ausgezahlte Betrag zusammensetzt. Eine Sammelauszahlung ist buchhalterisch bequem, steuerlich aber kein eigener Ursprung des Geldes.

Wichtiger Grundsatz

Massgeblich für die steuerliche Behandlung ist das einzelne Gewinnereignis, nicht die gesamte Jahresauszahlung.

Bei Roulette und anderen Tischspielen gilt dieselbe Grundstruktur: Maßgeblich ist das abgeschlossene Spielergebnis. Bei einem Jackpot kann die Gutschrift selbst das relevante Ereignis bilden. Die Höhe allein beantwortet jedoch nicht, wie ein Betrag steuerlich behandelt wird. Dafür muss auch feststehen, ob das Angebot zu einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Casinobetrieb gehört.

Was bei Slots als Gewinn gilt

Die Frage, wie hoch Gewinne bei Casino-Slots oder Online-Slots sein können, hängt vom einzelnen Spielausgang ab. Verlässliche allgemeine Listen mit den „besten“ Gewinnen oder dem Online-Casino mit den meisten Gewinnen liegen für diese steuerliche Betrachtung nicht vor. Offizielle Quellen veröffentlichen keine belastbare Rangliste, die einzelne Slot-Titel nach der höchsten möglichen Auszahlung vergleichbar macht.

Daraus folgt auch: Die Bezeichnung „Top-Slot“ ist kein steuerliches Kriterium. Ein hoher Betrag wird nicht allein deshalb anders behandelt, weil er aus einem populären Spiel, einem Jackpot oder einem besonders beworbenen Angebot stammt. Entscheidend bleiben das konkrete Gewinnereignis und die Konzession des Schweizer Betreibers.

Die Frage, ob es im Online-Casino überhaupt Gewinne gibt, ist daher von der steuerlichen Prüfung zu trennen. Ein Gewinn kann dem Spielkonto gutgeschrieben und später ausgezahlt werden. Für die steuerliche Schwelle zählt dennoch nicht die gesamte Kontobewegung, sondern die Zuordnung zum einzelnen Ereignis. Ohne nachvollziehbare Spiel- und Zahlungsunterlagen lässt sich diese Zuordnung bei einer grösseren Auszahlung schwer belegen.

Abweichende Angaben für 2026

Für 2026 finden sich zwei voneinander abweichende Angaben zur steuerfreien Grenze. Eine Fassung nennt für Online-Casinospiele CHF 1 Million pro Gewinnereignis. Eine andere Fassung nennt für regulierte Casinogewinne ab dem 1. Januar 2026 einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Abweichung darf nicht stillschweigend aufgelöst werden. Die verbindliche Beurteilung hängt von der anwendbaren gesetzlichen Grundlage und der zuständigen Steuerbehörde ab.

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Für die grundsätzliche Berechnung bleibt die Struktur gleich: Zuerst wird das einzelne Gewinnereignis festgestellt, danach die einschlägige Freigrenze geprüft. Nicht die Jahresbilanz, nicht das Spielerkonto und nicht die zusammengefasste Auszahlung entscheidet über die Zuordnung. Der Kontostand ist kein Gewinnereignis; er ist nur das Ergebnis mehrerer Gutschriften und Belastungen.

Gewinne an Spielautomaten: Einzelereignis statt Jahresbilanz

Bei Spielautomaten entscheidet für die allgemeine Freigrenze nicht die Summe aller Auszahlungen innerhalb eines Jahres. Massgeblich ist das einzelne Gewinnereignis. Diese Unterscheidung betrifft sowohl einzelne Drehvorgänge als auch die Frage, wie mehrere Gutschriften auf dem Spielerkonto steuerlich betrachtet werden.

Ein Drehvorgang als eigenes Gewinnereignis

Ein einzelner Slot-Dreh gilt als eigenständiges Gewinnereignis. Das gilt auch dann, wenn mehrere Drehvorgänge unmittelbar hintereinander stattfinden oder die Gewinne später gemeinsam ausgezahlt werden. Die zeitlich zusammengefasste Auszahlung verändert die ursprüngliche Struktur der einzelnen Ergebnisse nicht.

Für die Beurteilung von Gewinnen an Spielautomaten ist daher nicht entscheidend, welcher Betrag am Ende auf dem Konto steht. Entscheidend bleibt, welchem konkreten Drehvorgang die jeweilige Gutschrift zugeordnet werden kann. Ein Jackpot kann ebenfalls ein einzelnes Gewinnereignis darstellen, wenn er einem bestimmten Spielvorgang gutgeschrieben oder ausgezahlt wird.

Warum der Kontostand nicht zählt

Der Kontostand bildet eine laufende Rechnung aus Einzahlungen, Einsätzen, Gewinnen, Verlusten und Auszahlungen. Er ist deshalb keine eigenständige Gewinnkategorie. Ein hoher Saldo kann aus vielen einzelnen Ergebnissen entstanden sein; daraus wird keine zusammengefasste Jahresgewinnsumme für die Anwendung der allgemeinen Schwelle.

Dokumentation der Auszahlung

Um die Herkunft von Geldern bei einer Prüfung nachweisen zu können, sollten folgende Details getrennt gespeichert werden:

  • Datum und Art des Spielvorgangs
  • Betrag des konkreten Ergebnisses
  • Einzahlung oder Einsatz
  • Bonus- oder Cashback-Kennzeichnung
  • Bedingungen für die Auszahlung
  • Tatsächliche Auszahlung auf ein Bankkonto oder Wallet

Dasselbe gilt für eine gebündelte Auszahlung. Werden mehrere Gewinne in einer Transaktion überwiesen, ersetzt diese Zahlung nicht die einzelnen Spielereignisse. Die Auszahlung ist lediglich der Zahlungsweg. Für die steuerliche Betrachtung der Schwelle bleibt die Entstehung des jeweiligen Gewinns ausschlaggebend.

Beispiel mit einem einzelnen Slot-Gewinn

Ein Gewinn von CHF 500 bei einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino liegt nach dem allgemeinen Rahmen des Bundesgesetzes über Geldspiele und der Eidgenössischen Steuerverwaltung im steuerfreien Bereich. Der Betrag wird als Ergebnis eines konkreten Gewinnereignisses betrachtet, nicht als Teil einer nachträglich gebildeten Jahresbilanz.

Auch mehrere einzelne Drehgewinne dürfen nicht allein deshalb zu einem Ereignis zusammengezogen werden, weil sie am selben Tag erzielt oder gemeinsam ausgezahlt wurden. Für jeden Betrag muss die Zuordnung zum jeweiligen Spielvorgang nachvollziehbar bleiben. Eine andere Frage ist, ob eine Gutschrift tatsächlich aus dem Spiel stammt; Bonusguthaben oder andere nicht spielbezogene Zahlungen folgen einer eigenen Prüfung.

Hohe Gewinne an Spielautomaten richtig abgrenzen

Auch bei hohen Gewinnen an Spielautomaten ist die Jahresgesamtsumme nicht der Ausgangspunkt der allgemeinen Millionenschwelle. Die Schwelle von CHF 1 Million bezieht sich auf jedes einzelne Gewinnereignis. Sie gilt nicht für den gesamten Jahresbetrag, nicht für das Spielerkonto und nicht für eine zusammengefasste Auszahlung.

Damit kann ein Spielerkonto einen hohen Gesamtbetrag ausweisen, ohne dass dieser Saldo automatisch als ein einziges Gewinnereignis gilt. Umgekehrt wird ein einzelner, besonders hoher Slot-Gewinn nicht in mehrere kleinere Beträge aufgeteilt, nur weil die Auszahlung später in mehreren Tranchen erfolgt. Entscheidend ist die dokumentierte Entstehung des Gewinns. Regulierung und steuerliche Behandlung sind dabei getrennte Fragen; die Berechnungslogik allein ersetzt keine Prüfung der Konzession.

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Casino-Gewinne und Steuern: Was bei Schweizer Anbietern gilt

Bei einem lizenzierten Schweizer Casino ist die steuerliche Grundregel klar: Gewinne aus terrestrischen Spielbanken und Schweizer Online-Casinos sind grundsätzlich von der Einkommenssteuer des Bundes sowie von den Kantons- und Gemeindesteuern befreit. Der Gewinn gilt damit nicht als steuerbares Einkommen. Eine zusätzliche Steuer auf Casino-Gewinne fällt im allgemeinen Rahmen nicht an.

Entscheidend ist nicht die Bezeichnung des Angebots, sondern die Konzession des Schweizer Betriebs. Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Die zuständige Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) führt die Bewilligungen; die Lizenznummer eines zugelassenen Portals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website. Der Markenname allein ersetzt diesen Nachweis nicht.

Online-Casino-Gewinne in der Steuererklärung

Gewinne aus einem lizenzierten Schweizer Online-Casino müssen grundsätzlich nicht als steuerbares Einkommen in der Steuererklärung angegeben werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede Gutschrift auf einem Spielkonto automatisch als steuerfreier Geldspielgewinn gilt. Bonusguthaben, Cashback, Werbezahlungen und andere nicht spielbezogene Beträge können steuerlich anders beurteilt werden. Für die Einordnung zählt daher die Herkunft der Gutschrift.

Die allgemeine Steuerfreiheit bezieht sich auf echte Gewinne aus dem zugelassenen Geldspiel. Eine Auszahlung oder eine Gutschrift muss deshalb anhand der Spielunterlagen nachvollziehbar bleiben. Spielkontoauszüge, Einzahlungs- und Auszahlungsbelege sowie die Abrechnung des Anbieters schaffen eine belastbare Dokumentation, falls das kantonale Steueramt eine Rückfrage stellt. Belege ersetzen keine Steuerpflicht, verhindern aber eine unnötige Diskussion über die Entstehung des Betrags.

Richtig tun
  • Die wirtschaftliche Ursache jeder Gutschrift festhalten.
  • Spielprotokolle und Kontoauszüge aufbewahren.
  • Die Konzessionsnummer des Betreibers prüfen.
Fehler vermeiden
  • Den Kontostand mit einem einzelnen Gewinnereignis gleichsetzen.
  • Nur auf den Markennamen statt auf die Lizenz vertrauen.
  • Verschiedene Geldflüsse zu einem einzigen „Casino-Gewinn“ zusammenfassen.

Gewinne aus der Schweizer Spielbank

Auch der Gewinn aus dem Besuch einer konzessionierten Schweizer Spielbank ist unabhängig von seiner Höhe vollständig steuerfrei. Hier gilt eine andere Deklarationspraxis als beim lizenzierten Online-Casino: Der Gewinn muss in der Steuererklärung als steuerfreies Einkommen deklariert werden. Er wird damit offengelegt, erhöht aber nicht das steuerbare Einkommen.

Diese Unterscheidung ist formal, finanziell jedoch eindeutig: Beim terrestrischen Casino erfolgt eine Deklaration als steuerfreier Einkommensbestandteil; beim lizenzierten Schweizer Online-Casino ist eine Angabe grundsätzlich nicht erforderlich. Das zuständige kantonale Steueramt am Wohnort bleibt die richtige Stelle für Fragen zu Formularen und Nachweisen. Die bundesrechtliche Grundregel gilt schweizweit, während die administrative Umsetzung kantonal erfolgt.

Andere Einkunftsarten dürfen nicht unter dem Etikett «Casino-Gewinn» eingeordnet werden. Wird Glücksspiel zur Haupteinnahmequelle und mit Gewinnerzielungsabsicht betrieben, können die Behörden eine berufliche Tätigkeit prüfen. Diese Frage betrifft nicht die normale steuerliche Behandlung eines einzelnen Gewinns, sondern die gesamte Tätigkeit mit ihrer Häufigkeit, den eingesetzten Beträgen und dem erzielten Einkommen. Ein steuerfreier Geldspielgewinn wird dadurch nicht automatisch zu Berufseinkommen; massgeblich ist die konkrete Gesamtbeurteilung.

Casino-Gewinne 2026 in der Schweiz versteuern

Wer sich mit dem Thema Casino-Gewinne versteuern in der Schweiz 2026 beschäftigt, sollte zunächst auf die offizielle Konzessionsgrundlage eines Online-Casinos achten. Die folgende Auswahl ordnet die Anbieter anhand der jeweils angegebenen ESBK-Lizenz ein.

1
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Damit ist der Anbieter in der angegebenen Schweizer Konzessionsstruktur verankert.

2
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon verbunden. Das macht die lizenzrechtliche Grundlage des Angebots klar nachvollziehbar.

3
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch besitzt eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Der Anbieter ist damit einer konkret benannten Schweizer Casino-Konzession zugeordnet.

4
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano ausgewiesen. Hervorzuheben ist damit die Verbindung zu einer offiziell genannten Schweizer Spielbank.

5
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Die angegebene Lizenz bildet die zentrale Grundlage für die Einordnung des Anbieters.

6
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch ist mit der ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno angegeben. Dadurch ist neben der zuständigen Behörde auch die konkrete Konzessionsnummer ausgewiesen.

7
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Der Anbieter lässt sich dadurch einer konkret benannten Schweizer Konzessionsbasis zuordnen.

8
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden gelistet. Maßgeblich für die Einordnung ist die angegebene Verbindung zu dieser Schweizer Spielbank.

9
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch besitzt die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Die konkrete Konzessionsnummer und der benannte Konzessionspartner sorgen für eine klare lizenzrechtliche Zuordnung.

10
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Damit ist der Anbieter auf Grundlage einer konkret benannten Schweizer Casino-Konzession aufgeführt.

Für die Steuerperiode 2026 ist bei Online-Casino-Gewinnen zunächst die anwendbare Freigrenze zu klären. Die geprüften Angaben nennen dabei zwei Werte: Einerseits gilt für regulierte Casinogewinne sowie Gewinne aus Lotterien und Online-Spielen ab dem 1. Januar 2026 ein steuerfreier Betrag bis CHF 1.071.000. Andererseits wird für Online-Casinospiele weiterhin eine Grenze von CHF 1 Million genannt. Diese Abweichung darf nicht stillschweigend aufgelöst werden. Für die konkrete Deklaration sind deshalb die aktuellen kantonalen Vorgaben und die Abrechnung des konzessionierten Anbieters massgeblich.

Steuerpflichtig ist nach der zweiten Darstellung nur der Betrag, der die Millionengrenze übersteigt. Bei einem Online-Spielbankengewinn über CHF 1 Million wird zudem eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben. Der Anbieter behält diesen Betrag automatisch ein. Die Verrechnungssteuer ist kein endgültiger Verlust: Sie kann in der Steuererklärung berücksichtigt und zurückgefordert werden, sofern die steuerlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Abziehbare Einsätze

Bei der Berechnung des steuerpflichtigen Anteils können Spieleinsätze berücksichtigt werden. Auch hierzu bestehen unterschiedliche Angaben. Eine Fassung nennt auf das Spielkonto eingezahlte Einsätze bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000. Eine andere Fassung spricht von im Steuerjahr vom Spielerkonto abgebuchten Einsätzen und nennt eine maximale Bandbreite von CHF 25.000 bis CHF 26.800, abhängig vom Kantonsrecht.

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Damit ist nicht jede Einzahlung automatisch abzugsfähig. Entscheidend sind die Art der Transaktion, das Steuerjahr, die kantonale Regelung und die Nachweise des Spielkontos. Kontoauszüge, Einzahlungsbelege, Abrechnungen des Online-Casinos und der Beleg über die einbehaltene Verrechnungssteuer sollten deshalb zusammen aufbewahrt werden. Ohne nachvollziehbare Unterlagen lässt sich der geltend gemachte Einsatz nicht belastbar zuordnen.

Melde- und Deklarationsfragen

Online-Casino-Gewinne müssen in der Steuererklärung deklariert werden, auch wenn sie steuerfrei bleiben. Bei Beträgen oberhalb der anwendbaren Freigrenze betrifft die Deklaration insbesondere den steuerpflichtigen Mehrbetrag, die abzugsfähigen Einsätze und die Verrechnungssteuer. Die konkrete Behandlung erfolgt nach den Vorgaben des kantonalen Steueramts am Wohnort. Gerade bei der Differenz zwischen CHF 1 Million und CHF 1.071.000 ist eine schriftliche Klärung sinnvoll; ein Steuerformular ist kein Ort für stilles Raten.

Hohe Gewinne bei Roulette und Slots: Entscheidend ist die Lizenz

Hohe Gewinne bei Roulette, Slots oder Video-Casino-Spielen lassen sich steuerlich nicht allein anhand der Gewinnhöhe beurteilen. Entscheidend ist, welchem Betreiber das Angebot rechtlich zugeordnet ist und ob dieser Betreiber über eine gültige Konzession der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) verfügt. Der Markenname, das Design der App und die beworbene Jackpot-Höhe ersetzen diesen Nachweis nicht.

Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Online-Casinos sind in der Schweiz grundsätzlich vollständig steuerpflichtig.

Für ein Schweizer Online-Casino muss feststehen, dass es zu einer aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Spielbank gehört. Nur dann greift die besondere Behandlung zugelassener Schweizer Online-Casinogewinne. Die ESBK führt die autorisierten Betreiber in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung. Zusätzlich muss ein lizenziertes Online-Casino seine Konzessionsnummer auf der Website angeben. Fehlt dieser Nachweis, ist die steuerliche Einordnung nicht mit dem Hinweis auf einen bekannten Markennamen erledigt.

Hohe Slot-Gewinne und Jackpot-Werbung

Welche Slots hohe Gewinne oder Jackpots anbieten, ist für die steuerliche Grundfrage nachrangig. Ein einzelner grosser Gewinn aus einem Slot bleibt nicht deshalb steuerfrei, weil das Spiel als besonders populär beworben wird. Umgekehrt wird ein Gewinn nicht allein wegen eines hohen Jackpots steuerpflichtig, wenn das Spiel nachweisbar über einen zugelassenen Schweizer Online-Casinobetrieb angeboten wird.

Konkrete Slots oder Casinos werden hier nicht als Empfehlung aufgelistet. Für die genannten Spiele liegen keine geprüften Angaben vor, die eine belastbare Aussage zu Jackpot, Anbieter oder Auszahlungsmerkmalen erlauben. Eine Rangliste „beliebter Slots mit den besten Gewinnen“ wäre daher keine Information, sondern Dekoration.

Für zugelassene Schweizer Online-Casinos wird eine Steuerfreigrenze von ungefähr CHF 1 Million genannt. Eine abweichende Angabe beziffert die Freigrenze für 2026 mit etwa CHF 1’070’400 und weist auf mögliche kantonale Unterschiede hin. Diese Quellenlage besteht nebeneinander; eine einheitliche Zahl lässt sich daraus nicht ohne zusätzliche amtliche Klärung ableiten.

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Roulette im Casino und über mobile Angebote

Auch bei Roulette-Gewinnen entscheidet nicht, ob die Runde stationär, mobil oder als Live-Spiel durchgeführt wurde. Massgeblich bleibt die Konzession des Schweizer Betriebs hinter dem Angebot. Ein „sicheres Casino“ ist deshalb nicht durch die Höhe möglicher Gewinne definiert, sondern durch die nachweisbare rechtliche Zulassung.

Die Aussage, Betreiber müssten Gewinne über der Millionengrenze automatisch den Steuerbehörden melden, stammt aus einem einzelnen fachbezogenen Überblick und ist nicht als allgemein bestätigte Marktregel belegt. Sie sollte deshalb nicht mit einer gesicherten Pflicht sämtlicher Betreiber gleichgesetzt werden. Entscheidend bleibt die Prüfung der Konzession und der dazugehörigen offiziellen Angaben.

Gewinne im Online-Casino versteuern: Schweizer und ausländische Angebote

Bei Gewinnen im Online-Casino entscheidet nicht allein die Auszahlung über die steuerliche Behandlung. Massgeblich ist zunächst, ob das Angebot zu einer konzessionierten Schweizer Spielbank gehört oder von einem ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Anbieter betrieben wird.

Angebot Steuerliche Einordnung in der Schweiz
Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession Steuerregeln für konzessionierte Schweizer Geldspiele
Ausländisches oder nicht lizenziertes Online-Casino Gewinne grundsätzlich vollständig steuerpflichtig

Schweizer Konzession und ausländisches Angebot

Gewinne aus einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession werden nach dem schweizerischen Rahmen für konzessionierte Geldspiele beurteilt. Der Markenname allein reicht jedoch nicht als Nachweis. Entscheidend ist, ob der Betreiber nachweisbar zu einer aktuell konzessionierten Schweizer Spielbank gehört.

Bei ausländischen oder nicht lizenzierten Casinos greift diese steuerliche Sonderbehandlung nicht. Gewinne aus solchen Angeboten sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Das betrifft die Einkommenssteuer sowie die direkte Bundessteuer und zusätzlich die kantonalen und kommunalen Steuern.

Damit wird auch die Frage, ob Gewinne im Casino steuerfrei sind, nicht durch den Sitz des Spielers beantwortet. Entscheidend ist der Status des Angebots. Ein ausländischer Anbieter bleibt steuerlich ausländisch, auch wenn das Spielerkonto von der Schweiz aus geführt oder die Auszahlung auf ein Schweizer Konto veranlasst wird.

Deklaration und Zuständigkeit

Wer Gewinne im Online-Casino versteuern muss, trägt die Beträge in der Steuererklärung als steuerbares Einkommen ein. Eine fehlende Deklaration steuerpflichtiger Gewinne kann Nachzahlungen, Steuerstrafen, Verzugszinsen und Bussgelder auslösen. Grosse Gewinne im Casino erhöhen daher nicht nur den Betrag, sondern auch die Bedeutung einer vollständigen Dokumentation.

Muss ich Gewinne in der Steuererklärung angeben?

Gewinne aus lizenzierten Schweizer Online-Casinos müssen grundsätzlich nicht als steuerbares Einkommen deklariert werden, wobei die Herkunft der Gutschrift (z. B. Bonus vs. Spielgewinn) entscheidend ist.

Was passiert bei Gewinnen über 1 Million CHF?

Bei einem Online-Spielbankengewinn über CHF 1 Million wird eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent einbehalten, die jedoch in der Steuererklärung zurückgefordert werden kann.

Sind alle Casino-Gewinne steuerfrei?

Nein, nur echte, spielbezogene Gewinne aus konzessionierten Schweizer Anbietern geniessen die Steuerfreiheit; Bonusguthaben oder Gewinne aus ausländischen Anbietern können anders behandelt werden.

Die Grundregel gilt schweizweit nach Bundesrecht. Für Formulare, Belege und konkrete Rückfragen ist jedoch das kantonale Steueramt am Wohnort zuständig. Kontoauszüge, Auszahlungsbelege und Nachweise zur Herkunft der Gutschriften sollten deshalb geordnet aufbewahrt werden. Fehlt eine Schweizer Konzession, ist die steuerfreie Behandlung jedenfalls nicht anzunehmen.

Echte Gewinne aus Slots: Steuerfreiheit und steuerpflichtige Ausnahmen

Bei echten Slot-Gewinnen stammt der Betrag unmittelbar aus einem spielbezogenen Ergebnis: Ein Dreh führt zu einer Auszahlung, einer Gutschrift oder einem Jackpot. Für die steuerliche Prüfung zählt deshalb nicht die werbliche Bezeichnung eines Angebots, sondern der konkrete Ursprung der Gutschrift. Ein Gewinn aus Casino-Slots ist anders zu beurteilen als ein Betrag, der ohne eigenes Spielergebnis auf dem Konto erscheint.

Spielgewinn oder andere Gutschrift?

Bonusguthaben, Cashback und Werbezahlungen sind keine echten Spielgewinne. Auch andere nicht spielbezogene Gutschriften können steuerlich abweichend behandelt werden. Die Bezeichnung „Gewinn“ auf der Kontoübersicht reicht daher nicht aus. Entscheidend sind die Spielhistorie, die Abrechnung des einzelnen Ergebnisses und die Buchungsart des Anbieters.

Das gilt auch für kostenlose Slots: Fehlt ein eigener Geldeinsatz, kann die Gutschrift trotzdem aus einem Spiel stammen; sie ist jedoch anhand der Abrechnung von Bonus- oder Werbeguthaben zu trennen. Eine pauschale Einordnung sämtlicher kostenlos gutgeschriebener Beträge als steuerfreie Gewinne wäre nicht belastbar. Die offiziellen Quellen veröffentlichen keine vollständige Liste aller möglichen Bonusmodelle und ihrer steuerlichen Behandlung.

Steuerfreie Grenze bei echten Slot-Gewinnen

Für Online-Casinospiele wird eine Steuerfreigrenze von CHF 1 Million genannt. Steuerpflichtig wäre danach nur der Betrag, der diese Grenze überschreitet. Eine zweite Quellenfassung nennt für regulierte Casinogewinne ab 2026 dagegen einen steuerfreien Betrag bis CHF 1.071.000. Diese Angaben widersprechen sich; die abweichende Schwelle darf deshalb nicht stillschweigend als gesicherte einheitliche Grenze dargestellt werden.

Beste Online-Casinos ohne Schweizer Lizenz im Vergleich
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Für die Prüfung hoher Gewinne aus Slots müssen daher mindestens die Konzession des Angebots, die Art der Gutschrift und die im zuständigen Kanton verwendete Regelung festgehalten werden. Ein einzelner hoher Spielgewinn ist nicht automatisch steuerpflichtig, solange er innerhalb der anwendbaren Freigrenze liegt.

Verluste von Gelegenheitsspielern dürfen grundsätzlich nicht mit Casinogewinnen verrechnet werden. Eine Verlustserie macht echte Slot-Gewinne daher nicht nachträglich steuerfrei und schafft keinen allgemeinen Abzug. Entscheidend bleibt die steuerliche Einordnung des konkreten Gewinnereignisses.

Die grössten Casino-Gewinne und ihre steuerliche Behandlung

Sehr hohe Casino-Gewinne sind steuerlich kein Anlass für eine Rangliste. Für die Einordnung zählt nicht, ob ein Gewinn zu den grössten Casino-Gewinnen aller Zeiten gehört oder nur innerhalb eines einzelnen Spiels auffällt. Entscheidend sind die Konzession, das einzelne Gewinnereignis und die gesetzliche Schwelle.

Bei einem Schweizer Online-Casino mit ESBK-Konzession bleibt ein individuelles Gewinnereignis bis zu CHF 1 Million steuerfrei. Die Grenze bezieht sich nicht auf eine veröffentlichte Rekordsumme, den Kontostand oder die gesamte Jahresauszahlung. Ein einzelner Gewinn oberhalb dieser Schwelle wird deshalb getrennt betrachtet. Steuerpflichtig ist der Betrag, der die Million übersteigt.

Meldepflicht und Verrechnungssteuer

Bei Online-Spielbankengewinnen über der Millionengrenze ist die Verrechnungssteuer relevant. Sie wird vom Anbieter einbehalten. Die einbehaltene Verrechnungssteuer kann in der Steuererklärung geltend gemacht und zurückgefordert werden. Damit ist der Abzug kein endgültiger Verlust, sondern wird im Rahmen der Steuererklärung berücksichtigt.

Die Meldepflicht betrifft den Betreiber, während die steuerliche Behandlung des Gewinns bei der steuerpflichtigen Person bleibt. Für die Unterlagen sind daher die Gewinnabrechnung, die Zuordnung zum konkreten Ereignis und der Nachweis der ESBK-Konzession wichtig. Konkrete historische Namen oder Gewinnsummen lassen sich daraus nicht ableiten; geprüfte Angaben zu den grössten Casino-Gewinnen liegen für diesen Vergleich nicht vor.

Bei einer Schwelle von CHF 1 Million entscheidet somit nicht die Schlagzeile über einen aussergewöhnlich grossen Gewinn, sondern die dokumentierte Herkunft des Betrags. Der Rekordstatus ist steuerlich dekorativ, die Konzession nicht.

Sind Gewinne aus ausländischen Online-Casinos in der Schweiz steuerpflichtig?

Ja, Gewinne aus ausländischen beziehungsweise nicht lizenzierten Casinos sind in der Schweiz vollständig steuerpflichtig. Sie unterliegen der Einkommenssteuer sowie der direkten Bundessteuer und den kantonalen und kommunalen Steuern.

Müssen Gewinne aus dem Online-Casino in der Schweiz versteuert werden?

Nein, Gewinne aus einem aktuell ESBK-konzessionierten Schweizer Online-Casino sind bis zu CHF 1 Million pro individuellem Gewinnereignis steuerfrei. Nur der darüber liegende Betrag ist steuerpflichtig; auf das Spielkonto eingezahlte Einsätze können bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von CHF 25.000 abgezogen werden.

Muss ich Einkünfte von Online-Casinos versteuern?

Das hängt davon ab, ob das Online-Casino in der Schweiz ESBK-lizenziert ist. Regulierte Gewinne sind bis zur geltenden Freigrenze steuerfrei, während Gewinne aus ausländischen oder nicht lizenzierten Casinos vollständig steuerpflichtig sind.

Müssen Sie Steuern auf Ihre Gewinne zahlen?

Bei einem lizenzierten Schweizer Online-Casino müssen Sie auf Gewinne bis CHF 1 Million pro einzelnem Gewinnereignis grundsätzlich keine Einkommenssteuer zahlen. Über diesem Betrag wird der überschreitende Teil steuerpflichtig; bei Online-Spielbankengewinnen kann zudem automatisch eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent erhoben werden.

Wie erkennt man ein seriöses Online-Casino?

Prüfen Sie, ob das konkrete Angebot zu einem aktuell ESBK-lizenzierten Schweizer Casinobetrieb gehört. Die Konzessionsnummer muss auf der Website stehen, und der Betreiber sollte in der öffentlich einsehbaren amtlichen ESBK-Aufstellung aufgeführt sein.

Worin besteht die Legalität von Online-Casinos?

Online-Spielbankenspiele sind in der Schweiz legal, wenn sie von einer konzessionierten Schweizer Spielbank mit entsprechender Konzessionserweiterung angeboten werden. Die ESBK prüft den Antrag und erteilt die Lizenz, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Wie erkennt man ein lizenziertes Glücksspielhaus in der Schweiz?

Achten Sie auf die angegebene Konzessionsnummer und vergleichen Sie den Betreiber mit der öffentlich einsehbaren amtlichen Liste der ESBK. Der Markenname allein ist kein ausreichender Nachweis für eine Schweizer Lizenz.

Spielerschutz

Geschrieben von der Redaktion „Lizenzenex”.

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