Wir verwenden Cookies, um Ihr Erlebnis zu verbessern, den Datenverkehr zu analysieren und Anzeigen zu personalisieren. Bitte akzeptieren Sie diese oder passen Sie Ihre Einstellungen an.

Online-Casino Ausland Schweiz: Lizenz und Risiken

Updated September 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Lizenz, Betreiberstandort, Zahlungswege und mögliche Folgen ausländischer Angebote im Schweizer Recht verständlich erklärt.

Schweizer Reisender vor Chalet mit Laptop und Casino-Elementen
Inhaltsverzeichnis
  1. Was „Casino Ausland“ für Schweizer Spieler 2026 tatsächlich bedeutet
  2. Bestes Online-Casino aus dem Ausland: Lizenz, Sitz und Schweizer Zulässigkeit
  3. Online-Casinos im Ausland: Angebot, Spiele und überprüfbare Auszahlungswerte
  4. Im Online-Casino im Ausland spielen: Sperren, Risiken und praktische Folgen
  5. Online-Casino Ausland mit PayPal: Einzahlung, Auszahlung und Kontoinhaber
  6. Echtgeld-Casinos im Ausland im Test: Erfahrungen, Vergleich und Auszahlungsquote
  7. Einzahlung im Ausland: PayPal, Paysafecard und Bonus ohne Einzahlung
  8. Paysafecard im Casino Ausland: anonyme Einzahlung ohne Schweizer Freigabe
  9. Casino aus dem Ausland: Angebote, Boni und steuerliche Erklärung
  10. Seriöses Online-Casino und Spielsperre: Selbstschutz im Schweizer System

Was „Casino Ausland“ für Schweizer Spieler 2026 tatsächlich bedeutet

Der Ausdruck „Casino Ausland“ bezeichnet kein eigenes Schweizer Lizenzmodell. Gemeint sind ausländische Online-Casinos, die ihren Betreiber- oder Lizenzsitz ausserhalb der Schweiz haben und ihre Plattform auch Schweizer Nutzerinnen und Nutzern zugänglich machen. In der Praxis handelt es sich häufig um internationale Angebote mit Lizenzen aus Malta, Curaçao oder Gibraltar. Eine solche ausländische Bewilligung sagt jedoch zunächst nur etwas über die Zuständigkeit der jeweiligen ausländischen Behörde aus.

Für die Schweiz ist entscheidend, ob ein Anbieter über eine ESBK-Lizenz verfügt. Online-Casinospiele dürfen hier regulär nur von Betreibern angeboten werden, die an ein landbasiertes Schweizer Casino angebunden sind und eine Bewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission besitzen. Die ESBK vergibt ihre Lizenzen ausschliesslich an Anbieter mit Sitz in der Schweiz. Ein ausländischer Lizenzhinweis ersetzt diese Voraussetzung nicht.

Was mit „online Casino Ausland“ gemeint ist

Die verschiedenen Suchformulierungen – etwa „Casino Ausland online“, „Casino online Ausland“ oder „Ausland Online-Casino“ – beschreiben im Kern dieselbe Konstellation: Eine Plattform wird nicht im Schweizer Konzessionssystem betrieben, richtet ihr Angebot aber zumindest faktisch auch an Personen in der Schweiz. Der technische Zugang und die rechtliche Zulässigkeit sind dabei zwei getrennte Fragen.

Ein ausländisches Casino kann eine Website in deutscher Sprache anbieten, Schweizer Franken anzeigen oder sich mit internationalen Zahlungsmöglichkeiten an Schweizer Marktteilnehmer richten. Daraus folgt keine Schweizer Zulassung. Ebenso wenig wird ein Angebot allein deshalb zu einem regulierten Schweizer Online-Casino, weil es von der Schweiz aus erreichbar ist.

Casino-Tests & Mobile: Online-Casinos im Vergleich
Casino-Tests & Mobile: Online-Casinos im Vergleich

Übersicht zu Casino-Tests und mobilen Online-Casinos für Schweizer Spieler mit Fokus auf ausländische Angebote und…

Für die Einordnung zählt daher nicht die Gestaltung der Website, sondern der rechtliche Status des Betreibers. Ein Anbieter mit Sitz ausserhalb der Schweiz fällt nicht unter die ESBK-Konzession, wenn keine entsprechende Schweizer Bewilligung und keine Anbindung an ein konzessioniertes Schweizer Spielbankunternehmen besteht. Der Begriff „beste Online-Casino Ausland Schweiz 2026“ beschreibt somit eine Suche nach internationalen Plattformen, nicht eine besondere Kategorie innerhalb des Schweizer Rechts.

Schweizer Angebot und internationale Plattformen im Vergleich

Das Schweizer Modell verbindet den Online-Betrieb mit einer landbasierten Spielbank. Die zuständige Aufsicht liegt bei der ESBK. Das ausländische Modell beruht dagegen auf einer Bewilligung einer anderen Jurisdiktion. Malta, Curaçao und Gibraltar sind Beispiele für solche Lizenzstandorte. Ihre Behörden können den jeweiligen Betreiber nach ihren eigenen Regeln beaufsichtigen; diese Aufsicht verleiht dem Angebot aber keine Gültigkeit im Schweizer Konzessionssystem.

Die Unterscheidung ist auch deshalb wichtig, weil der Begriff „Lizenz“ allein zu wenig aussagt. Eine Lizenz kann echt und innerhalb ihres Ausstellungsstaates gültig sein, ohne dass sie für den Betrieb von Online-Casinospielen in der Schweiz ausreicht. Aus der Perspektive Schweizer Spieler entsteht dadurch eine rechtliche Grauzone: Ausländische Online-Casinos operieren für Schweizer Nutzer automatisch in diesem Zwischenbereich, wenn ihnen die ESBK-Bewilligung fehlt.

„Rechtliche Grauzone“ bedeutet dabei nicht, dass ausländische Plattformen als Schweizer Angebote behandelt werden. Das Gegenteil ist der Fall. Sie gehören nicht zum regulierten Schweizer Online-Casino-Markt. Die Bezeichnung beschreibt vielmehr die besondere Stellung der Spieler gegenüber dem Betreiber: Das Angebot ist für die Schweiz nicht bewilligt, während das Geldspielgesetz primär die Durchführung und den Betrieb von Geldspielen ordnet.

Rechtliche Grauzone

Ausländische Online-Casinos operieren ohne die notwendige ESBK-Bewilligung und gelten daher im Schweizer Markt als nicht reguliert.

Stellung der Spieler

Schweizer Spieler machen sich durch das Spielen auf einer nicht bewilligten ausländischen Plattform nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Strafrechtliche Konsequenzen für die blosse Teilnahme müssen sie laut der vorliegenden Einordnung nicht befürchten. Das Verbot ausländischer Online-Casinos richtet sich in erster Linie an die Betreiber, nicht an die einzelnen Spieler.

Diese Aussage darf nicht mit einer Schweizer Anerkennung des Angebots verwechselt werden. Keine Strafbarkeit des Spielers bedeutet weder ESBK-Schutz noch eine Schweizer Konzession des Betreibers. Zwischen persönlicher Strafbarkeit und behördlicher Zulässigkeit des Angebots bestehen zwei unterschiedliche Ebenen.

Die rechtliche Bewertung lässt sich deshalb knapp trennen:

Warum die Herkunft des Betreibers zählt

Bei einem Casino aus dem Ausland entscheidet nicht die Sprache der Website und auch nicht die Ausrichtung der Werbung über den rechtlichen Status. Massgeblich sind Sitz, zuständige Lizenzbehörde und die Einordnung nach Schweizer Recht. Gerade die Bezeichnung „Casino Ausland“ kann deshalb eine falsche Sicherheit erzeugen: Sie klingt nach einem Standortmerkmal, beantwortet aber nicht die Frage, ob der Anbieter in der Schweiz tätig sein darf.

Für Schweizer Spieler ist die Grenze zwischen dem regulierten Inlandangebot und einer internationalen Plattform damit klar, auch wenn der Zugang im Einzelfall technisch möglich bleibt. Ein Schweizer Online-Casino steht unter der ESBK-Aufsicht und ist an eine konzessionierte Spielbank gebunden. Ein ausländisches Online-Casino verfügt dagegen über eine Bewilligung ausserhalb des Schweizer Systems oder über eine solche gar nicht; beides begründet keine Schweizer ESBK-Lizenz.

Der grundlegende Befund für 2026 lautet daher: Ein „Casino online aus dem Ausland“ ist kein Schweizer Online-Casino mit anderer Bezeichnung. Es handelt sich um ein ausländisches Angebot, dessen Betrieb für Schweizer Nutzer nicht durch eine internationale Lizenz legitimiert wird. Die Spieler werden durch die Teilnahme nicht strafbar, doch der Anbieter bewegt sich ohne ESBK-Bewilligung ausserhalb des regulären Schweizer Konzessionsrahmens.

Bestes Online-Casino aus dem Ausland: Lizenz, Sitz und Schweizer Zulässigkeit

Wer Online-Casinos im Ausland für die Schweiz 2026 bewertet, sollte besonders auf eine nachvollziehbare Schweizer Bewilligung achten. Diese Übersicht ordnet die genannten Anbieter anhand ihrer ESBK-Konzessionen ein.

1
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken verbunden. Dadurch ist die Schweizer Bewilligungsgrundlage klar ausgewiesen.

2
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon. Der Anbieter ist damit einer konkret benannten Schweizer Casino-Gesellschaft zugeordnet.

3
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch basiert auf einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Besonders auffällig ist die eindeutige Verbindung zu diesem Schweizer Casino.

4
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano abgedeckt. Die Lizenzzuordnung zum Standort Lugano bietet eine klare Orientierung für Schweizer Nutzer.

5
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Damit ist die Schweizer Bewilligungsbasis einem bekannten Casino-Standort zugeordnet.

6
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Die ausdrücklich als Online-Konzession ausgewiesene Bewilligung macht den Anbieter besonders klar einordenbar.

7
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern verbunden. Die Lizenzangabe verweist eindeutig auf eine Schweizer Konzessionsbasis.

8
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden. Der Anbieter ist damit einem konkret genannten Schweizer Casino zugeordnet.

9
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Die konkrete Konzessionsnummer und die Zuordnung zu diesem Casino sorgen für eine präzise Lizenzangabe.

10
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos gekennzeichnet. Die Verbindung zu diesem Schweizer Casino bildet die zentrale Grundlage für die Aufnahme in die Übersicht.

Bei einem Vergleich ausländischer Echtgeld-Casinos stehen zunächst Lizenzgeber, Unternehmenssitz und Zuständigkeit der Aufsicht im Vordergrund. Ein Anbieter kann eine international bekannte Genehmigung ausweisen und dennoch keine Zulassung für den Schweizer Markt besitzen. Genau diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob ein Angebot in der Schweiz als bewilligt gilt oder lediglich ausserhalb des Schweizer Systems betrieben wird.

Internationale Plattformen arbeiten häufig mit Lizenzen aus Malta, Curaçao oder Gibraltar. Diese Genehmigungen können im jeweiligen Sitzstaat des Anbieters eine regulatorische Funktion haben. Sie ersetzen jedoch keine ESBK-Lizenz. Für Schweizer Online-Spielbankenspiele ist nicht der ausländische Lizenzgeber massgeblich, sondern die Bewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission.

Lizenzgeber und Firmensitz getrennt bewerten

Ein seriös wirkender Auftritt, ein vollständiges Impressum oder eine nachvollziehbare Gesellschaftsangabe beweisen keine Schweizer Zulässigkeit. Entscheidend bleibt, welche Behörde das konkrete Spielangebot für welchen Markt bewilligt hat. Der Firmensitz ausserhalb der Schweiz verändert diese Zuständigkeit nicht.

Auch ein Anbieter mit klar benannter Gesellschaft und internationaler Lizenz darf daher nicht als Schweizer Online-Casino eingeordnet werden, wenn die ESBK-Bewilligung fehlt. Die Bezeichnung „seriös“ kann in einem ausländischen Online-Casino-Test höchstens die Transparenz des Anbieters beschreiben. Sie ist kein Ersatz für eine schweizerische Konzession und keine Aussage darüber, ob das Angebot in der Schweiz zugelassen ist.

Für die Einordnung sind insbesondere folgende Angaben voneinander zu trennen:

Fehlt die letzte Angabe, liegt keine Grundlage vor, das Angebot als bewilligtes Schweizer Online-Casino zu bezeichnen. Eine Lizenznummer sollte auf der Website eindeutig angegeben sein; bei konzessionierten Schweizer Portalen befindet sie sich normalerweise im Fussbereich. Autorisierte Betreiber werden zudem in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt.

Was „bestes Online-Casino ausland“ rechtlich nicht leisten kann

Die Formulierung „bestes Online-Casino aus dem Ausland“ beschreibt zunächst einen Vergleich ausländischer Anbieter, nicht eine Schweizer Qualitätsklasse. Ein ausländisches Echtgeld-Casino kann im Test eine erkennbare Betreiberstruktur, veröffentlichte Lizenzangaben und nachvollziehbare Geschäftsbedingungen aufweisen. Daraus folgt trotzdem keine Erlaubnis für den Betrieb in der Schweiz.

Schweizer Online-Casinos sind an eine physische Spielbank gekoppelt und unterliegen der Aufsicht der ESBK. Nur Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Spielbank können eine Erweiterung für den Online-Betrieb beantragen. Dieses Modell unterscheidet sich grundlegend von einem Portal, das ausschliesslich mit einer Genehmigung aus Malta, Curaçao oder Gibraltar auftritt.

Die ESBK überwacht den Schweizer Markt und führt eine Sperrliste nicht bewilligter Online-Spielangebote. Auf dieser Grundlage müssen Internetanbieter ausländische Glücksspiel-Websites blockieren. Die Schweizer Behörden setzen dafür Netzsperren gegen nicht lizenzierte Anbieter ein. Ein ausländisches Portal kann somit technisch erreichbar erscheinen, ohne im Schweizer Markt zugelassen zu sein; Erreichbarkeit ist keine Bewilligung.

Wichtige Unterscheidungen

  • Ein Schweizer Online-Casino benötigt zwingend eine ESBK-Bewilligung.
  • Eine ausländische Lizenz (z. B. Malta oder Curaçao) ersetzt diese Bewilligung nicht.
  • Die technische Erreichbarkeit eines ausländischen Angebots ist keine rechtliche Zulassung für den Schweizer Markt.

Ausländische Angebote im Test korrekt einordnen

Ein sachlicher Test sollte deshalb nicht mit einer pauschalen Empfehlung enden. Bewertet werden kann, ob der Betreiber seine Gesellschaft, Lizenzbehörde und Bedingungen offenlegt. Die rechtliche Einordnung muss davon getrennt bleiben. Ein transparentes Angebot ist nicht automatisch ein zulässiges Angebot.

Das gilt auch für Suchbegriffe wie „Online-Casino ausland seriös“ oder „bestes Online-Casino Echtgeld ausland“. Sie beschreiben ein Informationsinteresse, ändern aber weder den Sitz des Anbieters noch die Schweizer Rechtslage. Selbst eine internationale Lizenz mit gut dokumentierter Aufsicht ersetzt keine ESBK-Bewilligung. Ein „SEPA“-Hinweis betrifft allenfalls den Zahlungsweg und sagt nichts über die Zulässigkeit des Casinos in der Schweiz aus.

Für Schweizer Spieler bleibt daher die zentrale Prüffrage eng gefasst: Ist der konkrete Betreiber mit einer gültigen ESBK-Lizenz in der amtlichen Aufstellung geführt? Wird diese Frage verneint, handelt es sich nicht um ein bewilligtes Schweizer Online-Casino. Das ist weniger spektakulär als ein internationales Gütesiegel, aber für die Einordnung wesentlich.

Online-Casinos im Ausland: Angebot, Spiele und überprüfbare Auszahlungswerte

Das Spielangebot ausländischer Online-Casinos wirkt häufig breiter als jenes konzessionierter Schweizer Plattformen. Der Unterschied liegt nicht nur in der Zahl der verfügbaren Titel, sondern auch in der Auswahl von Spielentwicklern, Tischspielen und Varianten mit unterschiedlichen mathematischen Parametern. Für die Bewertung zählt deshalb nicht der Umfang allein, sondern ob die technischen Angaben nachvollziehbar und unabhängig überprüfbar sind.

In der Schweiz sind Online-Spielbankenspiele an konzessionierte Schweizer Spielbanken gebunden. Ein Schweizer Online-Casino muss seine Zufallsgeneratoren durch akkreditierte Prüfinstitute zertifizieren lassen. Damit wird nicht garantiert, dass jede einzelne Spielrunde gewinnt. Zertifiziert wird vielmehr die technische Funktion des Zufallsgenerators und die Einhaltung der vorgesehenen mathematischen Eigenschaften. Das ist ein Unterschied, den Werbetexte gern kleiner darstellen, als er ist.

Zufallsgenerator und Spielverlauf

Bei Slots, Roulettevarianten und digitalen Tischspielen bestimmt ein Zufallsgenerator das Ergebnis der einzelnen Runde. Eine vorherige Verlustserie erhöht die Gewinnwahrscheinlichkeit der nächsten Runde nicht. Ebenso entsteht kein Anspruch auf einen Ausgleich, wenn ein Spiel längere Zeit keinen Treffer liefert.

Bei einem bewilligten Schweizer Angebot muss die technische Grundlage durch ein akkreditiertes Prüfinstitut zertifiziert sein. Bei ausländischen Plattformen können zwar ebenfalls Prüfberichte oder Siegel angezeigt werden. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass dieselbe Prüfung nach Schweizer Vorgaben erfolgt ist. Entscheidend sind die prüfende Stelle, der konkrete Spieltitel und der Geltungsbereich des Berichts. Ein allgemeines Lizenzlogo ersetzt keine nachvollziehbare technische Dokumentation.

RTP als mathematische Kennzahl

Die zentrale Vergleichsgrösse ist die Auszahlungsquote (Return to Player, RTP). Sie beschreibt den theoretischen Anteil der Einsätze, der über eine sehr grosse Zahl von Spielrunden an die Spielenden zurückfliesst. Der Hausvorteil ergibt sich aus:

100 % − RTP = Hausvorteil

Mathematischer Hausvorteil

Der Hausvorteil lässt sich berechnen, indem man den RTP von 100 % subtrahiert: 100 % − RTP = Hausvorteil.

Ein Slot mit 96 % RTP gibt langfristig durchschnittlich 96 CHF je 100 CHF Einsatz zurück. Der rechnerische Hausvorteil beträgt in diesem Fall 4 %. Bei 88 % RTP beträgt der statistische Verlust bei 1’000 CHF Umsatz rund 120 CHF. Diese Werte sind keine Vorhersage für eine einzelne Sitzung. Kurzfristige Ergebnisse können deutlich davon abweichen; der RTP wird erst über eine grosse Zahl von Runden aussagekräftig.

Die Schweizer Verordnung verlangt theoretische Auszahlungsquoten von mindestens 80 % und höchstens 100 %. Ein höherer RTP bedeutet unter identischen Bedingungen einen geringeren mathematischen Hausvorteil. Er sagt jedoch nichts darüber aus, wie häufig Gewinne auftreten oder wie stark die einzelnen Ausschläge ausfallen. Dafür wären weitere Angaben wie die Volatilität erforderlich. Liegen diese Angaben nicht offen vor, bleibt der Vergleich unvollständig.

Angebot sachlich vergleichen

Für den Vergleich von Casinos aus dem Ausland sind daher vier Punkte getrennt zu prüfen:

Ein umfangreicher Katalog kann attraktiv wirken, wenn viele Varianten desselben Grundspiels enthalten sind. Für die Kosten des Spiels ist aber die Auszahlungsquote entscheidender als die blosse Anzahl der Titel. Auch ein Schweizer Angebot besitzt nicht automatisch für jeden Slot denselben RTP. Die einzelne Spielversion und ihre ausgewiesenen Regeln bleiben massgeblich.

Ein festes gesetzliches Einsatzlimit pro Spin kennt die Schweiz nicht. Das bedeutet nicht, dass der Einsatz mathematisch unproblematisch wird. Bei gleichbleibendem RTP wächst der erwartete absolute Hausvorteil mit dem Umsatz. Die technische Prüfung des Spiels und die mathematische Bewertung des Angebots sind deshalb zwei getrennte Fragen: Die erste betrifft die Zufallsmechanik, die zweite die langfristige Kostenstruktur.

Im Online-Casino im Ausland spielen: Sperren, Risiken und praktische Folgen

Wer in der Schweiz auf einer ausländischen Plattform spielt, bewegt sich nicht im Schweizer Bewilligungssystem. Für Online-Spielbankenspiele dürfen nur konzessionierte Schweizer Spielbanken tätig werden. Eine ausländische Website verfügt daher nicht über die für den Schweizer Markt erforderliche ESBK-Lizenz, selbst wenn sie in einem anderen Staat zugelassen ist. Für Schweizer Spieler entsteht dadurch automatisch eine rechtliche Grauzone.

Diese Einordnung betrifft den Anbieter und den Zugang zum Angebot. Ausländische Online-Casinos sind in der Schweiz nicht erlaubt und werden von den Behörden bekämpft. Das bedeutet jedoch nicht, dass Spieler beim Spielen im Ausland mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen müssen. Nach dem Geldspielgesetz machen sich Spieler in der Schweiz durch die Nutzung nicht bewilligter ausländischer Plattformen nicht strafbar. Die strafrechtliche Verantwortung liegt nicht auf derselben Ebene wie die aufsichtsrechtliche Unzulässigkeit des Angebots.

Was Netzsperren praktisch bedeuten

Die Eidgenössische Spielbankenkommission führt eine Sperrliste nicht bewilligter Online-Spielangebote. Auf dieser Grundlage müssen Internetanbieter entsprechende Glücksspiel-Websites blockieren. Die Behörden setzen damit Netzsperren gegen nicht lizenzierte Anbieter ein.

Für den Zugang kann das mehrere praktische Folgen haben:

Die Sperrliste ist kein Qualitätssiegel für nicht erfasste Websites. Steht ein Angebot nicht auf der Liste, folgt daraus weder eine Schweizer Bewilligung noch eine Zulässigkeit. Entscheidend bleibt, ob der Betreiber in der amtlichen Aufstellung der ESBK als konzessioniertes Online-Angebot geführt wird.

Rechtliche Stellung versus finanzielles Risiko

Die fehlende Strafbarkeit des Spielers beseitigt die praktischen Risiken nicht. Wer in einem Online-Casino im Ausland spielt, nutzt kein Angebot unter Schweizer Aufsicht. Bei einer Sperre oder bei technischen Problemen besteht deshalb keine Schweizer Zulassung, auf die sich der Spielbetrieb stützen könnte. Die rechtliche Grauzone beschreibt genau diese Kombination: Das Angebot ist für den Schweizer Markt nicht bewilligt, während das einzelne Spielen nach den genannten Regeln keine strafrechtliche Konsequenz für den Spieler auslöst.

Besonders klar ist die Lage bei der Anbieterprüfung. Eine ausländische Genehmigung ersetzt keine ESBK-Lizenz. Auch ein professionell gestalteter Internetauftritt, eine erreichbare Kundendienstseite oder eine internationale Registrierung ändern nichts an der fehlenden Schweizer Zulässigkeit. Der Ort, von dem aus die Website betrieben wird, ist nicht mit einer Bewilligung für die Schweiz gleichzusetzen.

Netzsperren

Achtung Die technische Erreichbarkeit einer Website bedeutet nicht, dass das Angebot in der Schweiz zugelassen ist; Netzsperren können den Zugang jederzeit unterbrechen.

Kein sicherer Anspruch aus dem Zugang

Ein funktionierender Zugang beweist nicht, dass ein Angebot dauerhaft verfügbar oder in der Schweiz zugelassen ist. Netzsperren können den Zugang unterbrechen, ohne dass daraus eine Aussage über offene Konten, laufende Spiele oder die weitere Erreichbarkeit der Plattform folgt. Für Spieler bedeutet das: Die technische Möglichkeit, ein Casino im Ausland zu öffnen oder dort zu spielen, ist lediglich eine Zugriffstatsache, keine rechtliche Freigabe.

Die sachliche Prüfung beginnt daher nicht mit der Frage, ob ein ausländisches Casino erreichbar ist. Massgeblich ist, ob der Anbieter eine ESBK-Lizenz besitzt und in der amtlichen Aufstellung erscheint. Fehlt diese Grundlage, bleibt das Angebot für Schweizer Spieler nicht bewilligt; das Spielen selbst ist nach den genannten Vorgaben jedoch nicht strafbar.

Online-Casino Ausland mit PayPal: Einzahlung, Auszahlung und Kontoinhaber

PayPal wirkt bei ausländischen Online-Casinos zunächst wie eine klare Trennung zwischen Spielkonto und Bankverbindung. Tatsächlich ersetzt der Zahlungsdienst weder eine Zulassung noch die Prüfung der Identität. Ein Online-Casino mit PayPal aus dem Ausland bleibt für Schweizer Spieler ein nicht bewilligtes Angebot und damit eine rechtliche Grauzone. Das Geldspielgesetz richtet sich primär gegen die Betreiber; Spieler machen sich durch das Spielen auf solchen Plattformen nicht strafbar. Für die Beurteilung des Zahlungswegs ändert das jedoch nichts.

PayPal-Einzahlung: Zahlungsweg statt Sicherheitsnachweis

Bei einer Einzahlung über PayPal wird das Geld zunächst vom persönlichen PayPal-Konto an den ausländischen Anbieter übertragen. Entscheidend ist deshalb, dass der Name im PayPal-Konto mit den Angaben im Spielerkonto übereinstimmt. Abweichende Kontoinhaber, Zahlungen über fremde Wallets oder die Nutzung eines Kontos aus dem Familienkreis schaffen eine zusätzliche KYC-Identitätsprüfung und können die Bearbeitung einer Auszahlung verhindern.

PayPal bestätigt lediglich die Zahlungsanweisung. Der Dienst bestätigt nicht, dass das Casino in der Schweiz zugelassen ist, und übernimmt keine ESBK-Aufsicht. Diese Aufsicht gilt für Schweizer Online-Casinos, die an eine physische Spielbank gekoppelt sind. Die ESBK überwacht den Schweizer Markt; ein ausländischer Anbieter erhält dadurch keine Schweizer Bewilligung, nur weil PayPal als Zahlungsoption angezeigt wird.

Vor einer Einzahlung sind daher mindestens folgende Angaben getrennt zu prüfen:

Fehlen klare Angaben zur Identität des Betreibers oder zur Kontoverbindung, ist der Zahlungsweg nicht transparent. Ein Logo von PayPal im Kassenbereich ist dafür kein Ersatz.

Auszahlung auf das eigene Konto

Eine Auszahlung sollte ausschließlich auf ein Bankkonto oder PayPal-Konto im Namen des Spielers erfolgen. Auszahlungen an Dritte sind mit der Identitätsprüfung nicht vereinbar und erschweren die Zuordnung der Gelder. Wird zunächst mit PayPal eingezahlt, kann der Anbieter eine Rückzahlung über denselben Zahlungsweg verlangen oder zusätzliche Bankdaten anfordern. Welche Variante gilt, muss aus den Bedingungen des konkreten Angebots hervorgehen.

Für die Auszahlung können Identitätsdokumente, ein Nachweis des Wohnsitzes und eine Bestätigung der verwendeten Zahlungsmethode verlangt werden. Diese Unterlagen betreffen nicht die Qualität des Spiels, sondern die Zuordnung von Person, Konto und Geldfluss. Ohne vollständige Übereinstimmung kann eine Auszahlung zurückgehalten werden.

Ein ausländisches PayPal-Casino ist daher kein Schweizer Sicherheitsmodell. PayPal begrenzt den technischen Zahlungsweg, nicht das regulatorische Risiko. Netzsperren können den Zugang zum Anbieter unterbrechen, während offene Fragen zu Kontoinhaber, Identität oder Auszahlung bestehen bleiben. Wer eine rechtlich bewilligte Schweizer Alternative sucht, findet sie nur bei einem an eine physische Spielbank gebundenen Online-Casino mit ESBK-Lizenz.

Prüfung vor der Einzahlung

Echtgeld-Casinos im Ausland im Test: Erfahrungen, Vergleich und Auszahlungsquote

Ein Test von Echtgeld-Casinos aus dem Ausland sollte nicht bei Erfahrungsberichten oder der grafischen Gestaltung enden. Aussagekräftig sind drei Prüfebenen: regulatorische Kontrolle, technische Nachvollziehbarkeit und die langfristige Auszahlungsquote. Für Schweizer Spieler bleibt dabei entscheidend, dass ausländische Plattformen keine ESBK-Lizenz ersetzen. Ein Vergleich kann Eigenschaften dokumentieren, aber aus einem nicht bewilligten Angebot kein zulässiges Schweizer Online-Casino machen.

Welche Kriterien ein Testbericht offenlegen muss

Bei einem Vergleich von ausländischen Online-Casinos gehört zunächst die zuständige Lizenzbehörde in die Prüfung. Eine internationale Lizenz kann die Herkunft der Aufsicht zeigen; sie ist jedoch keine ESBK-Lizenz. Das Ergebnis muss deshalb zwischen technischer Kontrolle des Angebots und Zulässigkeit in der Schweiz unterscheiden. Eine pauschale Empfehlung wäre an dieser Stelle fachlich nicht belastbar.

Für die technische Ebene ist der Zufallsgenerator zentral. Lizenzierte Schweizer Online-Casinos müssen ihre Zufallsgeneratoren von akkreditierten Prüfinstituten zertifizieren lassen. Ein seriöser Testbericht sollte daher nicht nur behaupten, dass Spiele fair seien, sondern die vorhandene Zertifizierung und die dafür zuständige Prüfstelle nachvollziehbar einordnen. Fehlen solche Angaben, bleibt die technische Aussagekraft des Vergleichs begrenzt.

Auch die Auszahlungsquote verdient eine genaue Betrachtung. Die Schweizer Verordnung verlangt theoretische Auszahlungsquoten von mindestens 80 % und höchstens 100 %. Gemeint ist die langfristige mathematische Rückzahlung eines Spiels, nicht der garantierte Betrag einer einzelnen Spielrunde. Ein kurzfristiger Gewinn oder Verlust sagt daher wenig über die Qualität des Zufallsgenerators aus.

RTP im Vergleich: eine Rechnung statt eines Versprechens

Die Auszahlungsquote (Return to Player, RTP) wird als Prozentsatz angegeben. Der Hausvorteil ergibt sich aus 100 % minus RTP. Bei 96 % RTP fliessen langfristig statistisch 96 CHF von 100 CHF Einsatz zurück. Der rechnerische Hausvorteil beträgt damit 4 %.

RTP Statistische Rückzahlung je 100 CHF Einsatz Statistischer Hausvorteil
96 % 96 CHF 4 %
88 % 88 CHF 12 %

Ein Slot mit 96 % RTP gibt langfristig durchschnittlich 96 CHF je 100 CHF Einsatz zurück. Bei 1.000 CHF Umsatz und 88 % RTP beträgt der statistische Verlust rund 120 CHF. Diese Werte sind keine Abrechnung für eine einzelne Sitzung, sondern mathematische Langzeitgrössen. Die konkrete Spielrunde kann deutlich darüber oder darunter liegen.

Erfahrungen aus Foren oder Testberichten können die Bedienung, Sprachauswahl oder Erreichbarkeit beschreiben. Sie ersetzen jedoch weder die Prüfung der Lizenz noch den Nachweis des Zufallsgenerators und der Auszahlungsquote. Ein belastbarer Online-Casino-Ausland-Vergleich trennt deshalb subjektive Nutzungserfahrung von überprüfbaren Kennzahlen. Entscheidend ist nicht, wie überzeugend ein Angebot wirkt, sondern welche Kontrolle und welche mathematischen Bedingungen dokumentiert sind.

Einzahlung im Ausland: PayPal, Paysafecard und Bonus ohne Einzahlung

Bei ausländischen Online-Casinos stehen für Schweizer Spieler häufig PayPal, Paysafecard, Karten oder Kryptowährungen als Einzahlungsmethoden zur Auswahl. Die technische Verfügbarkeit eines Zahlungswegs sagt jedoch nichts über die Zulässigkeit des Angebots aus. Internationale Plattformen arbeiten häufig mit Lizenzen aus Malta, Curaçao oder Gibraltar. Für Schweizer Spieler bleibt ein solches Angebot eine rechtliche Grauzone; das Verbot richtet sich primär an die Betreiber, nicht an die Spieler.

PayPal

Ermöglicht die Übertragung von Geldern vom persönlichen Konto an den Anbieter, erfordert aber strikte Übereinstimmung der Kontonamen.

Paysafecard

Bietet eine Einzahlung via Prepaid-Code ohne direkte Hinterlegung von Bankdaten, ersetzt jedoch keine Identitätsprüfung.

Bonus ohne Einzahlung

Bietet Startkapital, ist jedoch meist an strenge Umsatzbedingungen, Zeitlimits und Höchstgewinnregeln gebunden.

PayPal und Paysafecard als Zahlungswege

Eine Einzahlung über PayPal kann praktisch wirken, weil das Casino keine vollständigen Kartendaten erhält. Entscheidend bleiben jedoch die Kontodaten und die Identität des Spielers. Stimmen Name des Zahlungskontos und Name des Spielerkontos nicht überein, kann eine Auszahlung zurückgehalten oder eine zusätzliche KYC-Identitätsprüfung verlangt werden.

Die Paysafecard funktioniert anders: Der Betrag wird über einen Prepaid-Code eingezahlt, ohne dass bei der Einzahlung direkt Bank- oder Kartendaten hinterlegt werden. Das macht den Zahlungsweg nicht anonym im rechtlichen Sinn. Das Casino kann weiterhin eine Identitätsprüfung verlangen, insbesondere bevor Guthaben ausgezahlt wird. Die konkrete Paysafecard-Nutzung und ihre Grenzen werden im folgenden Abschnitt gesondert betrachtet.

Bei jeder Methode müssen Einzahlungs- und Auszahlungsbedingungen getrennt gelesen werden. Ein Casino kann PayPal für Einzahlungen akzeptieren, Auszahlungen aber nur nach einer Prüfung und über einen bestimmten Zahlungsweg bearbeiten. Ein Bonusguthaben ist zudem nicht automatisch auszahlbar.

Bonus ohne Einzahlung: Bedingungen statt Werbesatz

Ein Bonus ohne Einzahlung klingt nach kostenlosem Startkapital. Wirtschaftlich relevant sind aber die daran geknüpften Bedingungen:

Damit ist der beworbene Bonusbetrag nicht mit einem frei verfügbaren Guthaben gleichzusetzen. Massgeblich sind die vollständigen Bonusbedingungen, nicht die Überschrift der Promotion. Besonders relevant sind die Definition des Umsatzes, die zugelassenen Spiele, der maximale Gewinn und das Ende der Gültigkeit.

Die Einzahlungsart ändert nichts am rechtlichen Status des ausländischen Casinos. Weder PayPal noch Paysafecard schaffen eine Schweizer Zulassung, und ein Bonus ohne Einzahlung beseitigt weder die Kontoprüfung noch die Bedingungen für eine spätere Auszahlung.

Paysafecard im Casino Ausland: anonyme Einzahlung ohne Schweizer Freigabe

Paysafecard wird häufig als anonyme Einzahlungsmethode beschrieben. Diese Beschreibung ist nur eingeschränkt richtig. Der Zahlungsbeleg kann gegenüber dem ausländischen Online-Casino ohne direkte Angabe einer Bankverbindung auskommen. Daraus entsteht jedoch keine anonyme Spielteilnahme und keine Schweizer Freigabe des Angebots.

Bei einer Einzahlung mit Paysafecard wird ein zuvor erworbener Guthabencode verwendet. Der Zahlungsweg läuft damit nicht über ein persönliches Bankkonto. Für das Casino bleibt die Identität des Kontoinhabers trotzdem relevant. Ein ausländischer Anbieter kann eine KYC-Identitätsprüfung verlangen, bevor das Spielkonto vollständig genutzt oder ein Guthaben ausgezahlt wird. Paysafecard ersetzt deshalb weder die Identitätsprüfung noch die Prüfung des Wohnsitzes.

Paysafecard bei ausländischen Angeboten

Die Zahlungsmethode ändert nichts am Status der Plattform. Ausländische Glücksspiel-Websites ohne ESBK-Lizenz sind in der Schweiz nicht bewilligt. Die Paysafecard macht aus einem solchen Angebot kein Schweizer Online-Casino und beseitigt auch keine rechtliche Grauzone.

Zusätzlich kann der Zugang technisch eingeschränkt sein. Die Eidgenössische Spielbankenkommission führt eine Sperrliste nicht bewilligter Online-Spielangebote. Auf dieser Grundlage müssen Internetanbieter entsprechende Websites blockieren. Die Schweizer Behörden setzen dabei Netzsperren gegen nicht lizenzierte Anbieter ein. Eine Paysafecard kann eine solche Sperre nicht umgehen; sie ist ein Zahlungsmittel, kein Zugangsrecht.

Auch der Ablauf der Einzahlung bleibt vom gesperrten Angebot abhängig. Wird die Website nicht erreicht, lässt sich der Code dort nicht verwenden. Wird ein Betrag zwar angenommen, das Spielerkonto später jedoch geprüft oder eingeschränkt, bleibt die Zahlungsabwicklung an die Bedingungen des ausländischen Betreibers gebunden. Die technische Möglichkeit einer Einzahlung ist daher kein Nachweis für eine zulässige Nutzung.

Bedeutung von Anonymität

Die Nutzung von Paysafecard bedeutet keine anonyme Spielteilnahme. Sie dient lediglich dazu, Bankdaten gegenüber dem Anbieter zu vermeiden, ersetzt aber nicht die notwendige KYC-Identitätsprüfung oder die Einhaltung der regulatorischen Rahmenbedingungen.

Was „anonym“ tatsächlich bedeutet

Paysafecard kann die Weitergabe von Bankdaten an den Anbieter vermeiden. Sie schützt jedoch nicht automatisch vor Kontoprüfung, Sperrung oder der Dokumentation des Spielkontos. Entscheidend sind weiterhin die Angaben zur Person, die Kontoinhaberschaft und die Regeln des Betreibers. Ein anonym wirkender Zahlungsweg schafft keine anonyme Rechtsposition.

Für Schweizer Spieler liegt die zentrale Grenze deshalb nicht bei der Wahl zwischen Karte, Banküberweisung oder Paysafecard. Sie liegt beim Anbieter selbst. Bei einem ausländischen Online-Casino bleibt die Einzahlung mit Paysafecard eine Zahlung an ein nicht bewilligtes Angebot, auch wenn der Code ohne Bankkonto eingelöst werden kann. Der Zahlungsweg verschleiert allenfalls die Herkunft der Einzahlung; er beseitigt weder Netzsperren noch die fehlende Schweizer Freigabe.

Casino aus dem Ausland: Angebote, Boni und steuerliche Erklärung

Ausländische Online-Casino-Angebote unterscheiden sich für Schweizer Spieler nicht nur durch die Auswahl an Spielen, sondern auch durch die Gestaltung von Promotionen. Freispiele, Einzahlungsboni oder Angebote ohne Einzahlung sind keine zusätzlichen Geldbeträge ohne Bedingungen. Entscheidend sind die Bonusregeln: Umsatzanforderungen, Zeitlimits, ausgeschlossene Spiele und ein allfälliger Höchstgewinn bestimmen, welcher Teil des beworbenen Vorteils tatsächlich nutzbar ist. Fehlt eine dieser Angaben, lässt sich der wirtschaftliche Wert der Promotion nicht seriös berechnen.

Die Herkunft des Angebots ändert zudem die steuerliche Einordnung. Gewinne aus lokal konzessionierten Plattformen gelten in der Schweiz grundsätzlich als steuerfreies Einkommen. Für Casino-Gewinne bis zu einer Million Franken wird dies auch in einem einschlägigen Branchenüberblick so dargestellt. Derselbe Überblick nennt für Gewinne über eine Million Franken eine Verrechnungssteuer von 35 Prozent. Diese Angaben sind als Einordnung dieser Quelle zu verstehen, nicht als pauschale Aussage für jede Spielsituation.

Für das Bundessteuerjahr 2025 wird in einem solchen Fachüberblick ein Freibetrag von CHF 1’070’400 für Gewinne aus ESBK-konzessionierten Online-Casinos ausgewiesen. Massgeblich bleibt dabei die Herkunft des Gewinns: Die steuerliche Behandlung bezieht sich auf lokal konzessionierte Plattformen und nicht automatisch auf jedes Casino, das seine Dienste aus dem Ausland anbietet.

Beste Echtgeld-Casino-App in der Schweiz
Beste Echtgeld-Casino-App in der Schweiz

Erfahren Sie, wie Einzahlungen, Auszahlungen und KYC in Schweizer Casino-Apps funktionieren – mit TWINT, PostFinance…

Gewinne aus ausländischen Online-Casinos müssen in der Schweizer Steuererklärung deklariert werden. Eine ausländische Lizenz ersetzt weder die Schweizer ESBK-Lizenz noch verschiebt sie die steuerliche Verantwortung. Auch ein Bonusgewinn ist deshalb nicht isoliert nach der Werbeaussage des Anbieters zu beurteilen. Entscheidend sind der tatsächlich ausbezahlte Betrag, die Herkunft der Plattform und die für die Steuererklärung erforderliche Dokumentation.

Zahlungsweg und Netzsperren sind davon getrennte Fragen. Eine Einzahlung beweist keine Schweizer Zulässigkeit, und ein beworbener Bonus macht ein ausländisches Angebot nicht zu einem lokal konzessionierten Online-Casino. geschniegelt

Seriöses Online-Casino und Spielsperre: Selbstschutz im Schweizer System

Ein seriöses Online-Casino in der Schweiz ist nicht allein an Werbung, Spielauswahl oder Zahlungsangeboten erkennbar. Entscheidend ist die Einbindung in das Schweizer System: Das Online-Casino muss an eine physische Schweizer Spielbank gekoppelt sein und einer ESBK-Aufsicht unterstehen. Die Eidgenössische Spielbankenkommission überwacht den Markt. Damit ist der regulatorische Rahmen nachvollziehbar, während ein ausländisches Angebot diese Schweizer Zuständigkeit nicht ersetzt.

Für den Spielerschutz ist die technische Herkunft einer Plattform weniger wichtig als der eigene Zugang zu Geldspielen. Wer bemerkt, dass Einsätze, Spielzeit oder Verluste nicht mehr kontrolliert werden, kann eine Selbstsperre beantragen. Die Sperre wird im zentralen Spielsperrregister erfasst und verhindert den weiteren Zugang zu den angeschlossenen Schweizer Spielangeboten. Das ist keine Marketingfunktion, sondern eine verbindliche Zugangssperre mit finanzieller Wirkung: Neue Einsätze sollen nicht lediglich reduziert, sondern ausgeschlossen werden.

Eine Fremdsperre kommt infrage, wenn nahestehende Personen eine erhebliche Gefährdung durch das Spiel feststellen. Sie erfolgt nicht als freiwillige Kontoeinstellung des betroffenen Spielers, sondern über das dafür vorgesehene Verfahren. Selbst- und Fremdsperren gehören damit in denselben zentralen Schutzrahmen. Das Register schafft eine gemeinsame Grundlage, statt jede Plattform isoliert zu behandeln.

Bei ausländischen Online-Casinos bleibt die Lage davon getrennt. Das Verbot richtet sich primär an die Betreiber und nicht an die Spieler. Ein ausländisches Angebot ist deshalb kein verlässlicher Ersatz für ein Schweizer Schutzsystem. Eine dort angezeigte Kontosperre kann nicht mit einer im zentralen Register wirksamen Spielsperre gleichgesetzt werden. Gerade bei der Suche nach einem seriösen Online-Casino aus dem Ausland ist diese Unterscheidung entscheidend: Entscheidend ist nicht das Versprechen der Plattform, sondern die tatsächliche Einbindung in Schweizer Aufsicht und Spielsperre. geschniegelt, aber ohne Registerwirkung bleibt lediglich die Oberfläche.

Kann ich als Schweizer Spieler bei einem Online-Casino im Ausland spielen?

Ja, Schweizer Spieler machen sich durch die Teilnahme an einem nicht bewilligten ausländischen Online-Casino nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Das Angebot ist dadurch jedoch nicht in der Schweiz zugelassen und bietet keinen ESBK-Schutz.

Welche Risiken gibt es beim Spielen bei ausländischen Online-Casinos aus der Schweiz?

Ausländische Online-Casinos unterstehen nicht der Schweizer ESBK-Aufsicht und befinden sich für Schweizer Spieler in einer rechtlichen Grauzone. Zudem können Schweizer Behörden den Zugang zu nicht lizenzierten Angeboten per Netzsperre blockieren.

Woran erkenne ich ein legales Online-Casino in der Schweiz?

Achten Sie auf eine Bewilligung der ESBK und darauf, dass das Online-Casino an ein konzessioniertes Schweizer Spielbankunternehmen mit Sitz in der Schweiz angebunden ist. Eine ausländische Lizenz aus Malta, Curaçao oder Gibraltar genügt dafür nicht.

Welche Bedeutung hat die Auszahlungsquote für meine Gewinnchancen als Spieler?

Die Auszahlungsquote (RTP) zeigt, welcher Anteil der Einsätze langfristig statistisch zurückfliesst. Bei 96 % RTP werden beispielsweise langfristig durchschnittlich 96 CHF je 100 CHF Einsatz ausgezahlt; der Hausvorteil beträgt dann 4 %.

Muss ich Steuern auf Gewinne in legalen Online-Casinos in der Schweiz bezahlen?

Grundsätzlich sind Gewinne aus lokal konzessionierten Schweizer Online-Casinos steuerfrei. Gewinne bis zu einer Million Franken bleiben steuerfrei; höhere Gewinne unterliegen der Verrechnungssteuer von 35 Prozent.

Was wird bei der Auszahlungsquotenmessung berücksichtigt?

Bei der Auszahlungsquote wird das langfristige Verhältnis zwischen den Spieleinsätzen und den statistisch zurückgezahlten Beträgen betrachtet. Schweizer Online-Casinos müssen ihre Zufallsgeneratoren zudem von akkreditierten Prüfinstituten zertifizieren lassen.

Spielerschutz

Verfasst vom Team von „Lizenzenex”.

Ausländische Casinos für Schweizer Spieler im Vergleich
Ausländische Casinos für Schweizer Spieler im Vergleich

Erfahren Sie, wie ausländische Online-Casinos in der Schweiz rechtlich einzuordnen sind und welche Rolle die…

Beste Online-Casinos Schweiz: Anbieter und Spiele
Beste Online-Casinos Schweiz: Anbieter und Spiele

Vergleich Schweizer Online-Casinos mit Spielen, Live-Casino, Boni und Zahlungswegen. Das Geldspielgesetz erlaubt Online-Glücksspiel seit 2019…

Beste Auszahlungsquote im Online-Casino Schweiz
Beste Auszahlungsquote im Online-Casino Schweiz

Erfahren Sie, was RTP wirklich bedeutet, wie sich Spielautomaten unterscheiden und warum 96 % keine…