Beste Online-Casinos ohne Limit in der Schweiz
Die Einordnung trennt Einsätze, Einzahlungen, Verluste und Zugang zum Spiel und zeigt, wo gesetzliche Grenzen gelten.

Inhaltsverzeichnis
- Was «ohne Limit» bei Schweizer Online-Casinos tatsächlich bedeutet
- Casino ohne Limit 2026: Wo die gesetzlichen Grenzen beginnen
- Ohne 1.000 Euro-Limit: Währung, Einzahlungen und Verlustgrenzen sauber trennen
- Betrugstest für Casinos ohne Limit: Lizenz, Sperrlisten und Zahlungsprüfung
- Casino ohne Limit mit Schweizer Lizenz: Woran sich die Zulassung erkennen lässt
- Online-Casino ohne 1-Euro-Limit: Was der niedrige Einsatz nicht verspricht
- No-Limit-Casinos im Forum: Erfahrungsberichte richtig einordnen
- PayPal im Casino ohne Limit: Zahlungsweg statt Freipass
- Ist ein Online-Casino ohne Limit in der Schweiz legal?
- Online-Casino mit Echtgeld ohne Limit: Einordnung vor der Einzahlung
Was «ohne Limit» bei Schweizer Online-Casinos tatsächlich bedeutet
Die Bezeichnung «ohne Limit» klingt nach einem Angebot, bei dem Einsätze, Einzahlungen oder Verluste keiner Begrenzung unterliegen. Für den Schweizer Markt ist diese Lesart zu weit. Der Ausdruck beschreibt keine gesetzliche Kategorie und hebt weder die Konzessionspflicht noch den Spielerschutz auf. Entscheidend ist deshalb, worauf sich «ohne Limit» konkret bezieht.
Ein Anbieter kann mit dieser Formulierung eine bestimmte Einschränkung meinen, etwa eine interne Einsatzgrenze oder eine werbliche Vorgabe für ein einzelnes Angebot. Daraus folgt nicht, dass sämtliche finanziellen und spielbezogenen Grenzen entfallen. Die Aussage ist erst dann sachlich einzuordnen, wenn zwischen Einsatz, Einzahlung, Verlust und Zugang zum Spiel unterschieden wird.
Was «ohne Limit» nicht bedeutet
In der Schweiz sind seit dem 1. Januar 2019 sämtliche Geldspiele gesetzlich geregelt. Das Geldspielgesetz erfasst grundsätzlich Spiele, bei denen gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Ein Online-Casino, das solche Spiele anbietet, bewegt sich daher nicht in einem rechtsfreien Bereich. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig.
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«Ohne Limit» kann folglich nicht bedeuten, dass ein Betreiber beliebige Spielbedingungen festlegt oder gesetzliche Vorgaben ignoriert. Ebenso wenig bezeichnet der Ausdruck automatisch ein vollständig grenzenloses Echtgeldangebot. Er ist zunächst nur eine Beschreibung, deren Reichweite aus den konkreten Bedingungen hervorgehen müsste. Fehlt diese Präzisierung, bleibt offen, ob die Aussage Einsätze, Einzahlungen, Verluste oder lediglich eine werbliche Produktbezeichnung betrifft.
Auch die Bezeichnung «Casinos without limit» oder «ohne Limit Casinos» ändert daran nichts. Englische oder deutsche Werbeformeln schaffen keine eigene Rechtsgrundlage. Für Online-Spielbankenspiele gilt in der Schweiz dieselbe Grundvoraussetzung: Sie dürfen nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein Anbieter kann sich daher nicht allein durch eine internationale Ausrichtung oder eine besonders weit gefasste Werbung von den Schweizer Regeln lösen.
Die vier Grenzen, die nicht vermischt werden dürfen
Bei einem Online-Casino sind mindestens vier verschiedene Ebenen zu trennen:
- Einsatzlimit: Es bestimmt, welcher Betrag pro Spielrunde oder Spielvorgang eingesetzt werden kann.
- Einzahlungslimit: Es betrifft den Betrag, der dem Spielerkonto zugeführt werden darf.
- Verlustlimit: Es begrenzt den finanziellen Verlust innerhalb des jeweiligen Schutzsystems.
- Zugangslimit: Es betrifft die Berechtigung, überhaupt ein Konto zu eröffnen oder am Spiel teilzunehmen.
Wenn ein Angebot ohne bestimmte Einsatzgrenze beworben wird, sagt das daher nichts über Einzahlungen oder Verluste aus. Umgekehrt beweist eine hohe mögliche Einzahlung nicht, dass Einsätze unbegrenzt sind. Die Suchformulierung «Casinos ohne 1.000 Euro-Limit» kann ebenfalls verschiedene Erwartungen bündeln: Gemeint sein kann eine Einzahlung, ein Verlustbetrag oder eine Grenze in einer bestimmten Währung. Aus der Zahl allein lässt sich die Bedeutung nicht ableiten.
Für die Schweiz ist zudem die Kontoberechtigung eine eigenständige Grenze. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Für sämtliche Casinospiele und Online-Spiele gilt ein Mindestalter von 18 Jahren. Ein «Casino ohne Limit» ist somit keinesfalls ein Angebot ohne Alters- oder Wohnsitzvoraussetzung.
Warum die Werbung präzise gelesen werden muss
Eine Formulierung ohne Limit kann einen Teilaspekt hervorheben und andere Bedingungen im Hintergrund lassen. Das ist keine technische Feinheit, sondern eine Frage der finanziellen Bedeutung. Eine aufgehobene interne Einsatzgrenze führt nicht automatisch zu einem unbegrenzten Spielbudget. Ein fehlendes Euro-Limit sagt nicht, dass Schweizer Schutzmechanismen unwirksam wären. Und ein ausländischer Anbieter wird durch die Bezeichnung nicht zu einem konzessionierten Schweizer Online-Casino.
Die rechtliche Einordnung beginnt deshalb nicht mit der Werbeaussage, sondern mit der Art des Spiels und dem Status des Betreibers. Das Gesetz erfasst den geldwerten Einsatz und den in Aussicht gestellten Geldgewinn oder sonstigen geldwerten Vorteil. Sobald diese Merkmale vorliegen, ist das Angebot bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Für Online-Spielbankenspiele ist zusätzlich relevant, dass nur eine konzessionierte Schweizer Spielbank den Online-Betrieb anbieten darf. Eine Erweiterung für den Online-Betrieb kann nur ein Betreiber beantragen, der bereits über eine Konzession für eine stationäre Spielbank verfügt.
Einordnung für die Schweiz
Die Suchformulierung «beste Online-Casinos ohne Limit Schweiz 2026» darf deshalb nicht als Zusage eines grenzenlosen Spiels verstanden werden. Sie beschreibt höchstens den Wunsch nach einem Angebot, bei dem eine bestimmte Grenze nicht gilt. Ob diese Grenze tatsächlich entfällt, welche andere Bedingung weiterhin besteht und ob das Angebot überhaupt in den Schweizer Rechtsrahmen fällt, sind getrennte Fragen.
Rechtliche Grundlage Schweizer Geldspielgesetz (Geldspielgesetz)
Zuständige Behörde Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK)
Voraussetzung für Online-Casinos Konzessionierte Schweizer Spielbank
Mindestalter 18 Jahre
Das Ergebnis ist nüchtern: «Ohne Limit» bedeutet im Schweizer Online-Casino-Markt nicht «ohne Regeln». Der Ausdruck muss auf die konkrete Grenze bezogen werden. Alter, Wohnsitz und Konzessionspflicht bleiben eigenständige Voraussetzungen. Wer Einsatz, Einzahlung, Verlust und Spielzugang in einen einzigen Begriff zusammenzieht, macht aus einer Werbeaussage eine Behauptung, die sie nicht trägt.
Casino ohne Limit 2026: Wo die gesetzlichen Grenzen beginnen
Die Bezeichnung «Casino ohne Limit» klingt nach einem Angebot, bei dem Einsätze, Einzahlungen oder Verluste keinen verbindlichen Grenzen unterliegen. Für den Schweizer Markt ist diese Lesart zu weit. Ein Online-Casino ohne Limit ist hier kein rechtsfreier Spielraum, sondern ein Angebot innerhalb eines kontrollierten Konzessionssystems. Die entscheidende Grenze verläuft deshalb nicht zwischen einem niedrigen und einem hohen Betrag, sondern zwischen einem bewilligten Betrieb und einem Angebot ohne Schweizer Zulassung.
Konzession statt grenzenloses Spiel
Die Spielbankenkonzession wird vom Bundesrat vergeben. Er legt auch die Anzahl der Konzessionen fest. Ein Betreiber kann ein Online-Angebot somit nicht allein durch die Gestaltung seiner Website oder durch die Bezeichnung «Casino online ohne Limit» rechtlich zulässig machen. Voraussetzung ist die Einbindung in eine konzessionierte Schweizer Spielbank.
Für die Online-Lizenzierung ist die Eidgenössische Spielbankenkommission zuständig. Sie prüft Konzessionsgesuche und überwacht den Betrieb der Schweizer Spielbanken. Zur Aufsicht gehört auch die Erhebung der Spielbankenabgabe. Der Begriff «ohne Limit» verändert diese Zuständigkeiten nicht. Er ist weder eine eigene Bewilligung noch eine Ausnahme von den gesetzlichen Anforderungen.
Damit gilt für Suchbegriffe wie «Online-Casino ohne Limit Schweiz» oder «Casino ohne Limit Schweiz» eine klare regulatorische Einordnung: Ein zulässiges Angebot bleibt ein konzessioniertes Schweizer Online-Casino. Die Werbung kann einen besonders offenen Spielrahmen hervorheben; die Konzession setzt jedoch weiterhin den rechtlichen Rahmen.
Jedes Online-Spiel steht unter Aufsicht
Die ESBK genehmigt jedes einzelne Online-Spiel. Ihre Kontrolle beschränkt sich daher nicht auf den Namen des Betreibers oder die technische Erreichbarkeit der Website. Auch die eingesetzte Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen werden überwacht.
Bestimmt den Betrag pro Spielrunde oder Spielvorgang.
Betrifft den Betrag, der dem Spielerkonto zugeführt werden darf.
Begrenzt den finanziellen Verlust innerhalb des Schutzsystems.
Betrifft die Berechtigung zur Kontoeröffnung und Teilnahme.
Das ist der praktische Gegenpunkt zu einem tatsächlich grenzenlosen Spielangebot. Ein «Online-Casino ohne Limit 2026» kann nicht ausserhalb dieser Kontrollen funktionieren, wenn es legal in der Schweiz betrieben werden soll. Selbst ein Angebot, das keine auffällige Einzahlungsschwelle hervorhebt, bleibt an die bewilligte Spielumgebung und die aufsichtsrechtlichen Vorgaben gebunden.
Die Formulierung «ohne Limit» beschreibt daher höchstens eine werbliche oder produktspezifische Eigenschaft. Sie besagt nicht, dass jede technische, finanzielle oder regulatorische Begrenzung entfällt. Schon die Genehmigung einzelner Spiele zeigt, dass der Betrieb nicht als unkontrollierte Gesamtheit behandelt wird.
Spielerschutz ist keine optionale Einstellung
Spielerschutzmassnahmen gehören zur Aufsicht der ESBK. Sie sind damit kein freiwilliger Zusatz, den ein Betreiber zugunsten eines vermeintlich grenzenlosen Angebots ausschalten könnte. Ein Casino kann seine Kommunikation auf grosse Auswahl, offene Einsatzgestaltung oder ein «No-Limit»-Erlebnis ausrichten; daraus folgt kein Wegfall der Schutzpflichten.
Für die Einordnung ist deshalb zwischen zwei Aussagen zu trennen:
- «Ohne Limit» kann eine werbliche Beschreibung eines Angebots sein.
- «Ohne gesetzliche Grenzen» wäre eine rechtliche Aussage, die sich daraus nicht ableiten lässt.
Diese Trennung ist bei Online-Casinos besonders wichtig, weil die Bezeichnung leicht den Eindruck erweckt, es gebe weder Kontrolle noch Eingriffsmöglichkeiten. Die Schweizer Aufsicht arbeitet gerade anders: Die ESBK überwacht die Spielbanken, die genehmigte Software und die Finanztransaktionen. Der Spielbetrieb bleibt somit in ein behördliches System eingebunden, auch wenn eine Website den Begriff «ohne Limit» prominent verwendet.
Gesperrte Angebote sind keine Alternative
Die ESBK führt Sperrlisten gegen nicht bewilligte Online-Angebote und kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren. Fernmeldedienstanbieterinnen müssen den Zugang zu gemeldeten Spielangeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen sperren. Ein ausländisches oder nicht bewilligtes Angebot wird durch seine technische Erreichbarkeit daher nicht zu einem zulässigen Schweizer Casino.
Das betrifft auch Plattformen, die sich als «Casino ohne Limit online» oder als «beliebte Slots ohne Einzahlungslimit» darstellen. Eine offene Darstellung auf einer Website ersetzt keine Schweizer Bewilligung. Ebenso macht die Verfügbarkeit eines bestimmten Spiels, etwa eines Angebots unter dem Namen «Book of Ra», aus einer Plattform kein konzessioniertes Online-Casino. Für die rechtliche Bewertung zählt nicht die Popularität eines Spiels, sondern der Status des Betreibers und des Angebots.
Was «ohne Limit» im Jahr 2026 nicht bedeutet
Die Aussage kann nicht als Freistellung von der Schweizer Regulierung verstanden werden. Sie bedeutet insbesondere nicht automatisch:
- dass ein Betreiber ohne Konzession tätig sein darf;
- dass die ESBK die Plattform nicht überwacht;
- dass Online-Spiele ohne Genehmigung angeboten werden dürfen;
- dass Software und Finanztransaktionen keiner Kontrolle unterliegen;
- dass Spielerschutzmassnahmen entfallen;
- dass ein gesperrtes Angebot durch einen anderen Werbetext zulässig wird.
Damit beginnt die gesetzliche Grenze bereits bei der Struktur des Angebots. Der Bundesrat bestimmt den Konzessionsrahmen, die ESBK übernimmt die Aufsicht und genehmigt die einzelnen Online-Spiele. Der Ausdruck «Casino ohne Limit 2026» kann diese Zuständigkeiten nicht überschreiben. Ein Schweizer Online-Casino darf sich als besonders frei positionieren; grenzenlos im rechtlichen Sinn ist es dadurch nicht.
Ohne 1.000 Euro-Limit: Währung, Einzahlungen und Verlustgrenzen sauber trennen
Die Formulierung «ohne 1.000-Euro-Limit» beschreibt zunächst nur eine behauptete Grenze oder deren Fehlen. Sie sagt nicht, welche Art von Grenze gemeint ist. Bei einem Online-Casino können mindestens drei verschiedene Ebenen auseinanderfallen: die Währung des Kontos, die zulässige Einzahlung und der mögliche Verlust. Werden diese Begriffe vermischt, entsteht aus einer einzelnen Werbeaussage schnell der falsche Eindruck eines vollständig grenzenlosen Angebots.
Euro ist keine eigene Schutzgrenze
Ein Euro-Limit kann sich auf die Darstellung von Beträgen oder auf eine interne Bedingung des Angebots beziehen. Die Währung allein beantwortet jedoch nicht, ob Einzahlungen, Verluste oder Spieleinsätze begrenzt sind. Ein Konto kann Beträge in Euro anzeigen, ohne dass damit sämtliche anderen Regeln entfallen. Umgekehrt folgt aus einer anderen Kontowährung nicht, dass kein Einzahlungsschutz besteht.
Für die rechtliche Einordnung ist entscheidend, ob gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Solche Spiele fallen grundsätzlich unter das Geldspielgesetz. Die Durchführung von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig. Eine Bezeichnung wie «ohne Euro-Limit» verändert diese Einordnung nicht.
- Lizenznummer im Fussbereich kontrollieren
- Betreiber mit der ESBK-Aufstellung abgleichen
- Impressum und Sitz der Gesellschaft verifizieren
- Werbeversprechen wie «ohne Limit» als Rechtsgrundlage
- Verfügbarkeit von Spielen als Beweis für eine Lizenz
- Zahlungsmethoden als Nachweis der Zulässigkeit
Auch ein fehlender Hinweis auf einen bestimmten Betrag ist kein Nachweis dafür, dass keinerlei Begrenzung vorgesehen ist. Die Aussage kann lediglich bedeuten, dass ein Anbieter gerade keine Grenze in Euro hervorhebt. Währung und Limit sind daher getrennt zu lesen: Euro bezeichnet die Recheneinheit, nicht automatisch den Schutzmechanismus.
Einzahlung ist nicht Verlust
Eine Einzahlung beschreibt den Betrag, der auf ein Spielerkonto übertragen wird. Ein Verlust bezeichnet dagegen das Ergebnis des Spiels. Beide Werte können voneinander abweichen. Eine Einzahlung kann teilweise ungenutzt bleiben; ebenso kann ein eingezahlter Betrag durch das Spiel vollständig oder teilweise verloren gehen. Wer nach einem Casino ohne festes Einzahlungslimit sucht, sucht deshalb nicht zwingend nach einem Angebot ohne Verlustgrenze.
Die Begriffe sollten in den Bedingungen einzeln geprüft werden:
- Einzahlungslimit: begrenzt den Betrag, der dem Konto zugeführt wird.
- Verlustlimit: begrenzt den anrechenbaren Verlust.
- Einsatzgrenze: betrifft den Betrag pro Spiel oder Spielvorgang.
- Währung: bezeichnet die Einheit, in der Beträge angezeigt oder verbucht werden.
Ein Wegfall oder eine fehlende Angabe bei einer dieser Kategorien beweist nichts über die anderen. Besonders die Gleichsetzung von Einzahlung und Verlust führt zu einer sachlich falschen Schlussfolgerung: Mehr einzahlen zu können bedeutet nicht, dass ein bestimmter Verlust erlaubt oder ausgeschlossen ist.
«Ohne 1.000» bedeutet nicht ohne Schweizer Grenzen
Die konkrete Zahl in einer Werbeaussage kann eine interne Schwelle des Anbieters betreffen. Daraus folgt weder ein allgemeines Recht auf unbegrenzte Einzahlungen noch die Aufhebung gesetzlicher Anforderungen. Seit dem 1. Januar 2019 sind Geldspiele in der Schweiz gesetzlich geregelt. Massgeblich ist daher nicht, ob ein Angebot eine bestimmte Euro-Grenze nennt, sondern ob es als Geldspiel unter die schweizerischen Vorgaben fällt und bewilligt oder konzessioniert ist.
Nur Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Spielbank können eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb beantragen. Ein ausländisches oder nicht bewilligtes Angebot wird durch die Umrechnung in Euro nicht zu einem zulässigen Schweizer Online-Casino. Die ESBK führt Sperrlisten für nicht bewilligte Online-Angebote und kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren.
Damit bleibt die Aussage «ohne 1.000-Euro-Limit» eng zu verstehen. Sie kann eine einzelne Betragsgrenze verneinen, ersetzt aber weder die rechtliche Prüfung noch die getrennte Betrachtung von Währung, Einzahlung und Verlust. Begriffe, die nach unbegrenztem Spiel klingen, liefern allein keine belastbare Aussage über den tatsächlichen finanziellen Rahmen.
Betrugstest für Casinos ohne Limit: Lizenz, Sperrlisten und Zahlungsprüfung
Ein Angebot mit der Bezeichnung «ohne Limit» ist nicht schon deshalb betrügerisch. Entscheidend ist, ob sich Herkunft, Zulässigkeit und tatsächliche Zahlungsabwicklung nachvollziehbar prüfen lassen. Fehlen diese Anhaltspunkte, bleibt die Werbeaussage ohne belastbaren Wert.
Erst die Sperrlisten prüfen
Die ESBK führt Sperrlisten für nicht bewilligte Online-Angebote. Auch die interkantonale Geldspielaufsicht (Gespa) veröffentlicht entsprechende Sperrlisten. Ein Anbieter, dessen Website oder Betreiberstruktur dort erscheint, ist kein plausibler Kandidat für ein legales Schweizer Spielangebot.
Check vor der Einzahlung
- Ist der Betreiber in der amtlichen ESBK-Liste aufgeführt?
- Ist eine gültige Lizenznummer auf der Website ersichtlich?
- Sind die Betreiberangaben im Impressum nachvollziehbar?
- Entspricht der Sitz der Gesellschaft den Schweizer Vorgaben?
Die Kontrolle muss dabei den Betreiber und nicht nur den Markennamen erfassen. Ein Casino kann unter einer bekannten Bezeichnung auftreten, während die verantwortliche Gesellschaft, die Domain oder die Herkunft verschleiert werden. Gerade solche ausländischen oder ihre Herkunft verbergenden Anbieter kann die ESBK für den Zugang sperren.
Die Sperre ist praktisch wirksam: Fernmeldedienstanbieterinnen müssen den Zugang zu gemeldeten Spielangeboten innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen blockieren. Eine erreichbare Website beweist deshalb weder eine Bewilligung noch eine verlässliche Zahlungsfähigkeit. Technische Erreichbarkeit ist kein Gütesiegel.
Widersprüche auf der Website
Ein Betrugstest endet nicht bei der Startseite. Widersprüchliche Angaben zwischen Impressum, Geschäftsbedingungen, Kontoinformationen und Zahlungsbereich sind ein klares Plausibilitätsproblem. Besonders relevant sind:
- fehlende oder nicht nachvollziehbare Betreiberangaben;
- eine Herkunft, die im Impressum nicht eindeutig erkennbar ist;
- widersprüchliche Angaben zum Sitz oder zur verantwortlichen Gesellschaft;
- Versprechen eines vollständig anonymen Echtgeldspiels;
- fehlende Angaben dazu, wann eine Auszahlung geprüft wird;
- Zahlungsbedingungen, die erst nach der Einzahlung sichtbar werden.
Ein seriöses Angebot kann «ohne Limit» nicht als Freipass für anonyme Geldbewegungen behandeln. Ein legales Schweizer Online-Casino darf kein anonymes Echtgeldspiel ohne Identitätsprüfung ermöglichen. Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich. Wird eine solche Prüfung ausdrücklich ausgeschlossen oder als unnötig dargestellt, widerspricht das den geltenden Anforderungen.
Zahlungsweg nicht mit Sicherheit verwechseln
Suchbegriffe wie «Sofortüberweisung» oder «Trustly Casino» beschreiben einen Zahlungsweg, nicht die Zulässigkeit des Casinos. Eine eingebundene Zahlungsoption bestätigt weder eine Schweizer Bewilligung noch die Identität des Betreibers. Auch die technische Weiterleitung zu einem Zahlungsdienst ersetzt keine Prüfung der Website.
Für die Plausibilitätskontrolle zählt daher die Reihenfolge: Betreiberangaben prüfen, Sperrlisten abgleichen, widersprüchliche Bedingungen suchen und erst danach den Zahlungsbereich bewerten. Fehlt bereits die nachvollziehbare Herkunft, macht ein bekannter Zahlungsdienst das Angebot nicht vertrauenswürdig. Ein Logo ist schliesslich kein Konzessionsnachweis.
Bleibt die Website trotz dieser Prüfung unklar oder wird der Zugang in der Schweiz blockiert, sollte keine Einzahlung erfolgen. Die Sperrlisten liefern dabei einen überprüfbaren Warnhinweis; sie ersetzen nicht die sorgfältige Zuordnung von Marke, Betreiber und Domain.
Casino ohne Limit mit Schweizer Lizenz: Woran sich die Zulassung erkennen lässt
Die Bezeichnung «ohne Limit» ersetzt keine Zulassung. Für ein Online-Casino in der Schweiz ist entscheidend, ob der Betreiber eine gültige Bewilligung für den Online-Betrieb besitzt und sich diese Angabe amtlich nachvollziehen lässt. Zuständig für die Lizenzierung von Online-Casinos ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK). Sie prüft den Antrag eines Casinos und stellt die Lizenz aus, wenn die festgelegten Kriterien erfüllt sind.
Drei überprüfbare Merkmale
Ein Lizenz-Check lässt sich auf drei konkrete Nachweise konzentrieren:
- Konzessions- oder Lizenzangabe auf der Website
- Lizenznummer im Seitenfuss
- Eintrag des Betreibers in der öffentlichen ESBK-Aufstellung
Die Angaben müssen zum selben Betreiber gehören. Ein Logo, ein Hinweis auf eine Regulierung oder eine allgemeine Aussage wie «lizenziert» genügt nicht, wenn keine überprüfbare Nummer und kein passender amtlicher Eintrag vorhanden sind. Das ist keine Spitzfindigkeit, sondern die einfachste Trennung zwischen einem Nachweis und einer Werbeaussage.
Lizenznummer im Fussbereich prüfen
Bei einem lizenzierten Online-Glücksspielportal befindet sich die Lizenznummer normalerweise im Fussbereich der Website. Dort stehen häufig auch rechtliche Hinweise und Unternehmensangaben. Für die Prüfung zählt nicht allein, dass eine Nummer angezeigt wird. Massgeblich ist, ob sie dem Betreiber eindeutig zugeordnet werden kann und mit den Angaben in der amtlichen Aufstellung der ESBK übereinstimmt.
Fehlt die Lizenznummer vollständig, bleibt die behauptete Zulassung unbelegt. Dasselbe gilt für eine Nummer, die keinem Betreiber zugeordnet werden kann oder deren Schreibweise auf verschiedenen Seiten voneinander abweicht. Ein Angebot, das sich als Casino ohne Limit mit Schweizer Lizenz darstellt, muss diesen zentralen Nachweis sichtbar machen.
Amtliche Aufstellung der ESBK abgleichen
Autorisierte Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Diese Liste ist für die Gegenprüfung wichtiger als Bewertungsseiten, Banner oder Erfahrungsberichte. Der Name des Betreibers auf der Casino-Website muss mit dem Namen in der ESBK-Aufstellung übereinstimmen. Zusätzlich ist zu prüfen, ob die dortige Zuordnung den Online-Betrieb umfasst.
Damit lässt sich auch die Frage «Welches Online-Casino ohne Limit?» sachlich beantworten: Nicht die Bezeichnung des Angebots entscheidet, sondern der überprüfbare Status des Betreibers. Ein hoher Einsatz pro Drehung oder die Werbung mit Spielen ohne scheinbare Obergrenze sagt nichts über die Konzession aus.
Wichtigste Erkenntnisse
- «Ohne Limit» ist eine werbliche Bezeichnung und keine rechtliche Befreiung von Regeln.
- Ein Online-Casino in der Schweiz benötigt zwingend eine Konzession einer stationären Spielbank.
- Währung, Einzahlung und Verlust sind unterschiedliche Schutzebenen, die nicht vermischt werden dürfen.
- Die ESBK überwacht sowohl die Betreiber als auch jedes einzelne Online-Spiel.
Was der Check tatsächlich bestätigt
Ein positiver Abgleich bestätigt die Identität des Betreibers und die erkennbare Lizenzierung durch die ESBK. Er bestätigt dagegen nicht automatisch jede Werbeaussage zur Spielweise, zu einzelnen Einsätzen oder zu einem Zahlungsweg. Auch eine Option wie Skrill ist kein Ersatz für die Konzessionsprüfung.
Für eine belastbare Entscheidung müssen daher Website, Lizenznummer und ESBK-Aufstellung zusammenpassen. Erst dann ist die Angabe «Schweizer Lizenz» nicht nur ein Etikett, sondern ein amtlich überprüfbarer Hinweis.
Online-Casino ohne 1-Euro-Limit: Was der niedrige Einsatz nicht verspricht
Ein Einsatz von einem Euro beschreibt zunächst nur die Höhe eines möglichen Spieleinsatzes. Er sagt nicht aus, wie viel Geld eingezahlt werden darf, welcher Verlust zulässig ist oder ob Schutzmechanismen entfallen. Die Begriffe liegen nahe beieinander, bezeichnen aber unterschiedliche Bedingungen eines Echtgeldangebots.
Mindesteinsatz und Einzahlung sind getrennte Grössen
Ein niedriger Mindesteinsatz kann bedeuten, dass ein Spiel bereits mit einem kleinen Betrag begonnen werden kann. Daraus folgt weder eine unbegrenzte Einzahlung noch ein unbegrenztes Spielbudget. Der Mindesteinsatz betrifft die einzelne Spielrunde; das Einzahlungslimit betrifft den Geldbetrag, der dem Spielerkonto zugeführt werden kann.
Auch die Formulierung «ohne 1-Euro-Limit» ist deshalb mehrdeutig. Sie kann ein Angebot meinen, bei dem kein Mindesteinsatz von einem Euro vorgesehen ist, oder ein Casino, das einen Einsatz unterhalb dieser Schwelle ermöglicht. Ein Wegfall sämtlicher finanzieller Grenzen lässt sich daraus nicht ableiten. Wer diese Ebenen gleichsetzt, rechnet eine einzelne Spieleigenschaft in eine Kontobedingung um. Das Ergebnis ist sachlich nicht belastbar.
Verlustgrenze bleibt eine eigene Bedingung
Der Einsatz pro Runde und der mögliche Gesamtverlust stehen ebenfalls nicht für dasselbe. Selbst ein kleiner Einzeleinsatz kann bei wiederholtem Spiel zu einem erheblichen Gesamtbetrag führen. Umgekehrt beschreibt eine Verlustgrenze nicht, mit welchem Mindesteinsatz ein Spiel gestartet werden kann.
Für die Bewertung eines Angebots sind daher mindestens drei Angaben auseinanderzuhalten:
- Mindesteinsatz: Betrag für eine einzelne Spielrunde;
- Einzahlungslimit: zulässiger Betrag für das Spielerkonto;
- Verlustlimit: Grenze für den Verlust innerhalb des jeweiligen Kontorahmens.
Fehlt eine dieser Angaben, bleibt die finanzielle Bedeutung des Angebots offen. Die Bezeichnung «Casino ohne 1 € Limit» ersetzt keine klare Darstellung der Kontobedingungen.
Spielerschutz wird nicht durch kleine Einsätze aufgehoben
Geldspiele sind nach dem Geldspielgesetz dadurch gekennzeichnet, dass gegen einen geldwerten Einsatz ein Geldgewinn oder ein anderer geldwerter Vorteil in Aussicht steht. Ein niedriger Einsatz nimmt einem Angebot daher nicht den Charakter eines Geldspiels. Die Durchführung von Geldspielen ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig; der kleine Betrag ist keine Ausnahme.
Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt zudem eine Altersgrenze von 18 Jahren. Eine freiwillige Selbstsperre kann temporär oder permanent eingerichtet werden. Sie gilt über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos. Ein niedriger Mindesteinsatz ist folglich kein Argument gegen eine bestehende Spielsperre und kein Ersatz für Spielerschutz.
Entscheidend ist damit die saubere Trennung: Ein Einsatz unter einem Euro kann eine konkrete Spieleigenschaft sein. Er ist weder ein Freipass für unbegrenzte Einzahlungen noch ein Beleg für grenzenloses Echtgeldspiel.
No-Limit-Casinos im Forum: Erfahrungsberichte richtig einordnen
Erfahrungsberichte zu einem No-Limit-Casino zeigen zunächst nur, was eine bestimmte Person auf einer Plattform erlebt oder beobachtet hat. Daraus lässt sich weder eine Schweizer Konzession noch die rechtliche Zulässigkeit des Angebots ableiten. Ein positiver Beitrag kann die Registrierung, ein Spiel oder eine Auszahlung beschreiben; er ersetzt jedoch keinen amtlichen Nachweis.
Ist ein Casino ohne Limit in der Schweiz legal?
Nur wenn es eine Konzession einer Schweizer Spielbank hat und von der ESBK genehmigt wurde.
Bedeutet PayPal eine Schweizer Lizenz?
Nein, PayPal ist lediglich ein technischer Zahlungsweg und kein Nachweis für eine regulatorische Zulassung.
Kann ich anonym spielen?
Nein, ein legales Schweizer Online-Casino erfordert vor der ersten Auszahlung eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis.
Was ein Forum tatsächlich belegen kann
Foren sind als ergänzende Informationsquelle nützlich, wenn Aussagen konkret bleiben. Aussagekräftiger ist ein Bericht, der den Ablauf einer Kontoprüfung, eine Rückfrage des Betreibers oder eine nachvollziehbare Kommunikation beschreibt. Weniger belastbar sind pauschale Urteile wie «sicher», «problemlos» oder «bestes Online-Casino ohne Limit». Solche Formulierungen bewerten die Erfahrung, nennen aber keine überprüfbaren Kriterien.
Auch mehrere gleichlautende Beiträge ergeben nicht automatisch einen Beweis. Beiträge können veraltet, unvollständig oder interessengeleitet sein. Ausserdem bleibt unklar, ob alle Verfasser dieselben Bedingungen, dieselbe Website oder denselben Betreiber meinen. Ein Forum liefert daher Hinweise zur Darstellung eines Angebots, nicht dessen behördliche Einordnung.
Forumserfahrung und Lizenzstatus trennen
Für die Schweizer Zulässigkeit ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) massgeblich. Sie überwacht das Schweizer Casinowesen; autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung geführt. Ein Erfahrungsbericht kann auf diese Aufstellung verweisen, aber der Beitrag selbst ist kein Lizenznachweis.
Dass ein Online-Casino ohne Limit erreichbar ist, beweist ebenfalls nichts. Eine Website kann funktionieren, während ihre rechtliche Stellung ungeklärt bleibt. Umgekehrt bestätigt eine problemlose Auszahlung nicht, dass der Betreiber in der Schweiz bewilligt ist. Entscheidend ist die amtliche Zuordnung, nicht die Anzahl positiver Kommentare.
Widersprüche sachlich bewerten
Unterschiedliche Berichte müssen nach ihrem Gegenstand getrennt werden:
- Betrifft die Aussage die Website, das Spielangebot oder den Kundenservice?
- Wird ein konkreter Ablauf beschrieben oder nur ein Werturteil abgegeben?
- Ist erkennbar, welcher Betreiber gemeint ist?
- Lässt sich die Behauptung mit der öffentlichen ESBK-Aufstellung abgleichen?
Bei nicht bewilligten Online-Angeboten führen die ESBK und die Gespa Sperrlisten. Die ESBK kann den Zugang zu solchen Angeboten blockieren. Fehlt ein Betreiber in der amtlichen Aufstellung oder erscheint er auf einer Sperrliste, hat ein Forumseintrag keine entgegenstehende rechtliche Wirkung.
Erfahrungen aus einem Online-Casino-ohne-Limit-Forum bleiben deshalb eine Momentaufnahme. Sie können offene Fragen sichtbar machen, aber keine Konzession ersetzen. Die belastbare Reihenfolge lautet: Nutzerbericht als Hinweis, amtliche Aufstellung als Kontrolle und Sperrliste als zusätzlicher Abgleich. Alles andere wäre aus einem Kommentar eine Zulassung zu machen — eine erstaunlich teure Form der Quellenkritik.
PayPal im Casino ohne Limit: Zahlungsweg statt Freipass
PayPal beschreibt im Online-Casino zunächst nur die technische Abwicklung einer Zahlung. Der Dienst kann für Einzahlungen oder Auszahlungen vorgesehen sein, sofern das jeweilige Angebot diese Zahlungsart unterstützt. Daraus folgt weder eine Konzession in der Schweiz noch ein Spielkonto ohne Schutzvorgaben. Ein Online-Casino ohne Limit mit PayPal bleibt deshalb ein Angebot, dessen Zahlungsweg und dessen Spielbetrieb getrennt zu bewerten sind.
Was PayPal nicht nachweist
Die Auswahl von PayPal ersetzt keine Prüfung des Betreibers. Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Diese Voraussetzung betrifft den Anbieter und sein Angebot, nicht die gewählte Zahlungsmethode. PayPal übernimmt keine Funktion als Schweizer Glücksspielaufsicht und bestätigt durch die technische Zahlungsabwicklung nicht, dass ein Casino über die erforderliche Konzession verfügt.
Auch die Bezeichnung «ohne Limit» verändert diese Einordnung nicht. Ein Zahlungsdienst kann eine Transaktion verarbeiten, ohne damit eine Aufhebung von Spielerschutzmassnahmen zu erklären. Die ESBK genehmigt einzelne Online-Spiele und überwacht unter anderem Software, Finanztransaktionen und Spielerschutzmassnahmen. Die Zahlung über PayPal steht daher innerhalb dieser Kontrollstruktur und ausserhalb jeder Interpretation als Freipass.
Einzahlung, Auszahlung und Kontostatus
Bei einem PayPal-Casino ohne Limit sind mindestens drei Ebenen auseinanderzuhalten:
- PayPal als möglicher Zahlungsweg;
- das Spielerkonto beim Casino;
- die Voraussetzungen für ein zulässiges Schweizer Online-Angebot.
Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen eröffnet werden, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. PayPal ändert weder die Altersvoraussetzung noch den erforderlichen Bezug zur Schweiz. Ebenso wenig macht der Zahlungsdienst aus einem nicht konzessionierten Angebot ein zulässiges Casino.
Für die praktische Bewertung bedeutet das: PayPal kann eine vorhandene Zahlungsoption sein, aber kein Beleg für die rechtliche Qualität des Casinos. Die eigentliche Frage lautet nicht, ob eine Einzahlung über PayPal möglich ist, sondern ob der Betreiber das Online-Spielangebot im zulässigen Schweizer Rahmen führt. Zahlungslogik und Konzessionsstatus bleiben zwei getrennte Positionen in derselben Rechnung.
Ist ein Online-Casino ohne Limit in der Schweiz legal?
Diese Übersicht hilft Ihnen dabei, Online-Casinos ohne festgelegte Themen-Einschränkung anhand ihrer offiziellen Schweizer ESBK-Lizenz einzuordnen. So erkennen Sie auf einen Blick, welchem konzessionierten Schweizer Casino jedes Angebot zugeordnet ist.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken. Damit ist das Angebot offiziell diesem Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon abgedeckt. Der Eintrag steht somit in Verbindung mit einem konzessionierten Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio. Diese Lizenzzuordnung macht die Schweizer Konzessionsbasis des Angebots transparent.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano verbunden. Das Angebot lässt sich dadurch einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zuordnen.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern. Maßgeblich ist hier die ausgewiesene Verbindung zu diesem Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch besitzt die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno. Diese konkrete Konzessionsnummer und die Zuordnung zum Casinò Locarno kennzeichnen das Angebot.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern. Damit ist die Lizenzbasis einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden lizenziert. Sichtbar ist damit die Verbindung zu diesem Schweizer Casino.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin. Die angegebene Konzessionsnummer und der Lizenzgeber machen die Grundlage des Angebots nachvollziehbar.
Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch besitzt eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos. Das Angebot ist damit einem offiziell konzessionierten Schweizer Casino zugeordnet.
Ein Online-Casino ohne Limit ist in der Schweiz nicht allein deshalb legal, weil es sich als «No-Limit-Casino» bezeichnet. Entscheidend ist, ob das Angebot unter die gesetzlichen Geldspielregeln fällt und von einem zulässigen Betreiber stammt. Die Durchführung jeglicher Art von Geldspielen gegen einen geldwerten Einsatz ist bewilligungs- oder konzessionspflichtig.
Für Online-Spielbankenspiele gilt eine klare Vorgabe: Sie dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Ein grenzenloses Angebot kann diese Voraussetzung nicht umgehen. Die Bezeichnung «ohne Limit» beschreibt daher keine eigene rechtliche Kategorie und schafft keine Ausnahme von der Konzessionspflicht.
Welche Angebote rechtlich zulässig sind
Zulässig ist ein Online-Casino nur, wenn es zu einer Schweizer Spielbank mit entsprechender Konzession gehört. Ein ausländischer Betreiber wird nicht dadurch zu einem erlaubten Anbieter, dass seine Website aus der Schweiz erreichbar ist oder Zahlungen in Schweizer Franken ermöglicht. Ebenso genügt eine allgemeine ausländische Zulassung nicht für das Angebot von Online-Spielbankenspielen in der Schweiz.
Hohes Risiko
Nutzen Sie keine Angebote, die als «ohne Limit» werben, aber keine nachvollziehbare Schweizer Konzession oder Lizenznummer vorweisen können.
Fehlt die erforderliche Schweizer Konzession, handelt es sich nicht um ein legales Schweizer Online-Casino. Das gilt auch dann, wenn die Website mit besonders hohen Einsätzen, fehlenden Einzahlungslimits oder einem vermeintlich freien Spielangebot wirbt. Ein solches Versprechen betrifft allenfalls die Werbung des Betreibers, nicht seine rechtliche Berechtigung.
Folgen für nicht bewilligte Angebote
Die Eidgenössische Spielbankenkommission kann den Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer Anbieter oder zu Angeboten mit verschleierter Herkunft sperren. Die technische Erreichbarkeit einer Website ist deshalb kein Nachweis ihrer Legalität. Auch ein funktionierendes Spielkonto ändert nichts an der fehlenden Bewilligung.
Die rechtliche Antwort auf «online casino ohne limit legal» lautet somit: Nur ein konzessioniertes Schweizer Online-Casino darf Online-Spielbankenspiele anbieten. Fehlt diese Grundlage, ist das Angebot in der Schweiz nicht legal — unabhängig davon, wie es sich bezeichnet oder welche Spielmöglichkeiten es verspricht.
Online-Casino mit Echtgeld ohne Limit: Einordnung vor der Einzahlung
Echtgeld bedeutet, dass ein Einsatz einen realen finanziellen Wert hat und ein Gewinn als Geld oder geldwerter Vorteil ausgezahlt werden kann. «Ohne Limit» verändert diese Einordnung nicht. Der Begriff bezeichnet kein anonymes oder von Schutzvorgaben befreites Spielkonto. Vor einer Einzahlung zählt daher zuerst, ob die Voraussetzungen für ein Schweizer Online-Spielerkonto erfüllt sind.
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Ein solches Konto darf nur für volljährige Personen eröffnet werden, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz haben. Alter und Aufenthaltsbezug sind damit keine freiwilligen Angaben des Betreibers, sondern Bedingungen für die Kontoeröffnung. Echtgeldspiel ohne Identitätsprüfung ist bei einem legalen Schweizer Online-Casino ebenfalls kein zulässiges Modell: Vor der ersten Auszahlung ist eine vollständige KYC-Prüfung mit einem amtlichen Ausweis erforderlich.
Auch ein weit gefasstes Echtgeldangebot hebt Spielerschutz nicht auf. Bei Anzeichen problematischen Spielverhaltens müssen Spielbanken eine Sperre von sich aus veranlassen. Zusätzlich können Spieler eine temporäre oder permanente Spielsperre über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos einrichten. Eine solche Sperre gilt in der gesamten Schweiz und seit dem 7. Januar 2025 auch im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden.
Die Entscheidung vor der Einzahlung ist deshalb sachlich: Echtgeldkonto nur bei erfüllten Alters- und Wohnsitzvoraussetzungen, mit abgeschlossener Identitätsprüfung und unter Anerkennung der Schutzmechanismen. Der Ausdruck «ohne Limit» beschreibt keinen Freipass. Fehlt ein klarer Nachweis für diese Bedingungen oder wird anonymes Echtgeldspiel versprochen, ist die Einzahlung keine offene Option, sondern ein ungeklärtes Risiko.
Ist das Gaming im Online-Casino Schweiz legal und sicher?
Ja, legales Online-Gaming ist in der Schweiz möglich, wenn es von einer konzessionierten Schweizer Spielbank angeboten wird. Spielerschutzmassnahmen werden von der ESBK überwacht.
Wer ist für die Lizenzierung von Online-Casinos in der Schweiz verantwortlich?
Die ESBK ist für die Lizenzierung und Aufsicht zuständig. Der Bundesrat vergibt die Spielbankenkonzession; eine Erweiterung für den Online-Betrieb kann nur ein Betreiber mit Konzession für eine stationäre Spielbank beantragen.
Kann ich auf Casinos in Übersee zugreifen?
Der Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen ausländischer oder ihre Herkunft verschleiernder Anbieter kann in der Schweiz gesperrt werden. Die ESBK und die Gespa führen entsprechende Sperrlisten.
Wie kann man sich selbst schützen?
Sie können sich temporär oder permanent selbst sperren lassen. Die Sperre wird über SESAM für alle konzessionierten Schweizer Casinos eingerichtet; eine freiwillige Spielsperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden.
Was passiert, wenn ich in einem gesperrten Casino spiele?
Der Zugang zu nicht bewilligten Online-Geldspielen kann durch Fernmeldedienstanbieterinnen blockiert werden. Gemeldete Angebote müssen innerhalb von höchstens fünf Arbeitstagen gesperrt werden.
Welche Anbieter sind auf dem Markt?
Autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Portals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website.
Erstellt von der Redaktion von „Lizenzenex”.
